F+E-Aufwendungen des Hochschulsektors

Dieser Indikator liefert detaillierte Informationen zu den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F+E) des Schweizer  Hochschulsektors sowie zu den entsprechenden Finanzierungsquellen. Er vergleicht die F+E-Aufwendungen der Schweizer Hochschulen mit jenen der anderen OECD-Länder und bietet zudem die Möglichkeit, den finanziellen Aufwand im Zeitverlauf zu verfolgen.

Dieser Indikator wird in folgenden Dimensionen gezeigt:

Tabellen

Der oberstehende Link führt zur Excel-Datei, welche alle Tabellen und Grafiken des Indikators enthält.

Methodologie

Die Definition des Hochschulsektors in der Schweiz ist vergleichbar mit den Empfehlungen des «Frascati»-Handbuchs»: Sektor Höhere Bildung (Frascati»-Handbuch, OECD, Kapitel 3.67).

Abdeckung des Hochschulsektors in der Schweiz
Der Hochschulsektor umfasst drei Hochschultypen: universitäre Hochschulen (UH: kantonale Universitäten und Eidgenössische Technische Hochschulen; ETH), Fachhochschulen (FH), pädagogische Hochschulen (PH). Hinzu kommen Forschungsanstalten des ETH-Bereichs (FA-ETH), ), welche innerhalb des ETH-Bereichs gesondert erhoben und ausgewiesen werden, da diese nicht dem regulären ETH-Betrieb zugeordnet werden können.

Institutionen des Hochschulsektors

1. Universitäre Hochschulen (UH)
Die zehn kantonalen Universitäten

1.      BS Universität Basel
2.      BE Universität Bern
3.      FR Universität Freiburg
4.      GE Universität Genf
5.      LS Universität Lausanne
6.      LU Universität Luzern
7.      NE Universität Neuchâtel
8.      SG Universität St. Gallen
9.      UZH Universität Zürich
10.   USI Universität der italienischen Schweiz (seit 1996/1997)

Die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH)
1.      ETHL Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne
2.      ETHZ Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

Andere universitäre Institutionen (Andere UI)
1.      FS-CH Universitäre Fernstudien Schweiz, Brig (Studierende: Seit 2006/07, Personal und Aufwand: Seit 2009, Kosten: Seit 2010)
2.      IUKB Universitäres Institut Kurt Bösch, Sitten (Studierende: Seit 2008/09, Personal und Aufwand: 2009 bis 2012, Kosten: 2010 bis 2012)
3.      IHEID – The Graduate Institute Geneva (seit 2016)

2. Fachhochschulen (FH)
1.      BFH Berner Fachhochschule
2.      HES-SO Fachhochschule Westschweiz
3.      FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz
4.      FHO Fachhochschule Ostschweiz
5.      FHZ Fachhochschule Zentralschweiz
6.      SUPSI Fachhochschule der italienischen Schweiz
7.      ZFH Zürcher Fachhochschule
8.      Kal FH Kalaidos Fachhochschule
9.      LRG Fachhochschule Les Roches-Gruyère (weder Personal noch Finanzdaten verfügbar)

3. Pädagogische Hochschulen (PH)
1.      EHB Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung
2.      HfH Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich
3.      PH-BEJUNE Pädagogische Hochschule Bern, Jura, Neuenburg
4.      PH Waadt Pädagogische Hochschule des Kantons Waadt
5.      PH-VS Pädagogische Hochschule Wallis
6.      PH-FR Pädagogische Hochschule Freiburg
7.      PH Bern Pädagogische Hochschule Bern
8.      PHZ Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ Luzern + PHZ Schwyz + PHZ Zug)
9.      PHTG Pädagogische Hochschule Thurgau
10.   PHSH Pädagogische Hochschule Schaffhausen
11.   PHGR Pädagogische Hochschule Graubünden
12.   PHSG Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen
13.   PH FHNW Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz
14.   PH Zürich Pädagogische Hochschule Zürich
15.   SUPSI-DFA Dipartimento formazione e apprendimento – Fachhochschule der italienischen Schweiz
16.   PHS Pädagogische Hochschule St. Gallen (Studierende: 1983 bis 2006)

4. Forschungsanstalten des ETH-Bereichs (FA-ETH)
1.      Institut Paul Scherrer (IPS)
2.      Eidgenössisches Institut für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)
3.      Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa)
4.      Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag)

Datenerhebung

1. Statistiken zu den F+E-Aufwendungen der Hochschulen
Die von den UH (einschliesslich ETH), FH und PH gemeldeten Finanzdaten zu den jeweiligen finanziellen Aufwanden und Kosten dienen dem BFS als Basis, um die gesamten F+E-Aufwendungen der Hochschulen zu berechnen und unterschiedlich aufzuschlüsseln.

Die Erhebung der Daten zum Aufwand und zu den Kosten der universitären Hochschulen und zu den Finanzen der pädagogischen Hochschulen erfolgt durch das BFS, die Erhebung zu den Finanzen der  FH durch das SBFI. Dabei werden die jeweiligen Institutionen einmal jährlich, jeweils nach Abschluss des Rechnungsjahres um die Datenlieferung gebeten; die zu erhebenden Daten stammen aus den Kostenrechnungen der Hochschulen.
Die Daten zu den finanziellen Aufwanden der UH werden seit 1996 erhoben, jene zu den Kosten seit 2007.
Die Daten zu den Kosten der FH werden seit 2000 erhoben.
Die Daten zu den Kosten der PH werden seit 2008 erhoben.

2. Statistiken zu den F+E-Aufwendungen der Forschungsanstalten des ETH-Bereichs
Die Daten zu den F+E-Aufwendungen der FA-ETH werden mittels Fragebogen erhoben.

Periodizität
Die Finanzdaten (F+E-Aufwendungen) der Hochschulen sowie der FA-ETH werden alle zwei Jahre zur Verfügung gestellt.

Referenzperiode
Die F+E-Aufwendungen der UH, FH und PH sowie der FA-ETH beziehen sich auf das Rechnungsjahr (= Kalenderjahr).

Zeitreihenbruch
2012: Nach einer Verbesserung des Detaillierungsgrads der verfügbaren Daten wurde die Schätzmethode für die F+E-Aufwendungen der UH überarbeitet (Zeitreihenbruch ab 2012).

Bemerkung zu den Tabellen, Zeichenerklärung
1. Folgende Zeichen wurden verwendet:
Die zwei Punkte (...) ersetzen eine Zahl, die nicht vorliegt, d.h. die (noch) nicht erhoben oder (noch) nicht berechnet wurde.

Wenn die Tabellen gerundete Zahlen enthalten, wird folgende Unterscheidung gemacht: 
Ein Strich (-) anstelle einer Zahl bedeutet, dass die entsprechende Angabe nicht vorliegt (absolut null).
Eine Null (0) steht für einen Wert, der grösser als null, gerundet aber gleich null ist.
2. Im Allgemeinen wurde ohne Rücksicht auf die Endsumme auf- bzw. abgerundet. Die Gesamtbeträge können deshalb geringfügig von der Summe der Einzelwerte abweichen.

Publikationen

Quellen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Wirtschaftsstrukur und -analysen
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz
Tel.
+41 58 463 62 99

Kontakt

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