Geburten

Die Lebendgeburten sind ausschlaggebend für das natürliche Wachstum der Bevölkerung. Als Lebendgeburten gelten Geburten von lebenden Kindern, d.h. von Kindern, die nach vollständigem Austritt (Kopf, Rumpf, Gliedmassen) aus dem Mutterleib Lebenszeichen zeigen (Atmung oder Herzschlag). Als Totgeburt wird ein Kind bezeichnet, das ohne Lebenszeichen auf die Welt kommt und ein Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm oder ein Gestationsalter von mindestens 22 vollendeten Wochen aufweist.

Geburten
  2012 2013 2014 2015 2016
Lebendgeburten (Total) 82 164 82 731 85 287 86 559 87 883
Knaben 42 435 42 595 43 850 44 649 44 932
Mädchen 39 729 40 136 41 437 41 910 42 951
Schweizer 59 684 59 440 60 707 61 344 61 570
Ausländer 22 480 23 291 24 580 25 215 26 313
Totgeburten (Total)  350  402  368  357 371

Quelle: BFS, BEVNAT

Die Verteilung der Lebendgeburten nach dem Alter der Mutter hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten stark verändert. Besonders die Zahl der jungen Mütter ist stark rückläufig. Der Anteil der 30- bis 34-jährigen Mütter nahm seit Beginn der 1970er-Jahre bis 2001 kontinuierlich zu. Seither ist ein sehr leichter Rückgang zu beobachten. Der Anteil der 35-jährigen oder älteren Mütter nimmt weiter zu.

Bei der Mehrheit der Lebendgeburten sind die Väter zwischen 30 und 39 Jahre alt. Jeder fünfte Vater ist 40-jährig oder älter.

Lebendgeburten nach Alter des Vaters
  2012 2013 2014 2015 2016
Total 82 164 82 731 85 287 86 559 87 883
weniger als 20 Jahre 143 110 109 84 76
20-24 2 478 2 327 2 274 2 134 1 905
25-29 12 406 12 459 12 319 12 514 12 294
30-34 25 832 26 390 27 401 27 877 28 255
35-39 23 096 23 275 24 238 24 777 25 172
40-44 11 512 11 376 11 672 11 709 11 762
45-49 3 872 3 781 4 170 4 179 4 065
50 Jahre oder älter 1 618 1 619 1 782 1 822 1 855
Ohne Angabe 1 207 1 394 1 322 1 436 2 499
Quelle: BFS, BEVNAT

Die Geburtenfolge ist die chronologische Reihenfolge der Lebendgeburten bei einer Frau. Die biologische Geburtenfolge bezieht sich auf dieselbe Reihenfolge bei einer Mutter, unabhängig von ihrem Zivilstand oder vom Vater des Kindes. Die Geburt des ersten Kindes ist von besonderem Interesse, denn je später die Erstgeburt, desto später folgen die nächsten, was sich auf die Geburtenhäufigkeit und den Generationenerhalt auswirkt.

Traditionell hat das BFS immer Daten zur Geburtenfolge von verheirateten Frauen, d.h. zur Rangfolge der Kinder innerhalb der bestehenden Ehe, publiziert. Die biologische Geburtenfolge wird seit 1998 erfasst; qualitativ gute und vollständige Daten liegen aber erst seit 2005 vor.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Daten

Karten

Publikationen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Demografie und Migration
Espace de l'Europe 10

CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/geburten.html