Geburten

Die Lebendgeburten sind ausschlaggebend für das natürliche Wachstum der Bevölkerung. Als Lebendgeburten gelten Geburten von lebenden Kindern, d.h. von Kindern, die nach vollständigem Austritt (Kopf, Rumpf, Gliedmassen) aus dem Mutterleib Lebenszeichen zeigen (Atmung oder Herzschlag). Als Totgeburt wird ein Kind bezeichnet, das ohne Lebenszeichen auf die Welt kommt und ein Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm oder ein Gestationsalter von mindestens 22 vollendeten Wochen aufweist.

Geburten
  2018 2019 2020
Lebendgeburten 87 851 86 172 85 499
Knaben 45 013 44 123 44 111
Mädchen 42 838 42 049 41 388
Schweizer 61 650 60 875 60 996
Ausländer 26 201 25 297 24 503
Totgeburten 381 344 ...
2020: provisorische jährliche Ergebnisse
…= Diese Daten sind noch nicht verfügbar
Quelle: BFS – BEVNAT

Die Verteilung der Lebendgeburten nach dem Alter der Mutter hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten stark verändert. Besonders die Zahl der jungen Mütter ist stark rückläufig. Der Anteil der 30- bis 34-jährigen Mütter nahm seit Beginn der 1970er-Jahre bis 2001 kontinuierlich zu. Der Anteil der 35-jährigen oder älteren Mütter nimmt weiter zu.

Bei der Mehrheit der Lebendgeburten sind die Väter zwischen 30 und 39 Jahre alt. Jeder fünfte Vater ist 40-jährig oder älter.

Lebendgeburten nach Alter des Vaters
  2017 2018 2019
Total 87 381 87 851

86 172

weniger als 20 Jahre

82

86

46

20-24

1 823

1 693

1 493

25-29

12 275

11 893

11 393

30-34

28 208

28 550

27 904

35-39

25 757

26 343

25 834

40-44

11 635

11 777

11 639

45-49

4 113

4 026

3 850

50 Jahre oder älter

1 955

1 960

1 847

Ohne Angabe

1 533

1 523

2 166

2018 und 2019: provisorische jährliche Ergebnisse
Quelle: BFS – BEVNAT

Die Geburtenfolge ist die chronologische Reihenfolge der Lebendgeburten bei einer Frau. Die biologische Geburtenfolge bezieht sich auf dieselbe Reihenfolge bei einer Mutter, unabhängig von ihrem Zivilstand oder vom Vater des Kindes. Die Geburt des ersten Kindes ist von besonderem Interesse, denn je später die Erstgeburt, desto später folgen die nächsten, was sich auf die Geburtenhäufigkeit und den Generationenerhalt auswirkt.

Traditionell hat das BFS immer Daten zur Geburtenfolge von verheirateten Frauen, d.h. zur Rangfolge der Kinder innerhalb der bestehenden Ehe, publiziert. Die biologische Geburtenfolge wird seit 1998 erfasst; qualitativ gute und vollständige Daten liegen aber erst seit 2005 vor.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Jahresresultate

Aktuelle Monatsresultate 

Daten

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Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Demografie und Migration
Espace de l'Europe 10

CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/geburten.html