Geburten

Die Lebendgeburten sind ausschlaggebend für das natürliche Wachstum der Bevölkerung. Als Lebendgeburten gelten Geburten von lebenden Kindern, d.h. von Kindern, die nach vollständigem Austritt (Kopf, Rumpf, Gliedmassen) aus dem Mutterleib Lebenszeichen zeigen (Atmung oder Herzschlag). Als Totgeburt wird ein Kind bezeichnet, das ohne Lebenszeichen auf die Welt kommt und ein Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm oder ein Gestationsalter von mindestens 22 vollendeten Wochen aufweist.

Geburten
  2021 2022 2023
Lebendgeburten 89 644 82 371 80 024
Knaben 45 928 42 464 41 048
Mädchen 43 716 39 907 38 976
Schweizer 64 132 58 556 56 122
Ausländer 25 512 23 815 23 902
Totgeburten 395 359 334
Quelle: BFS – BEVNAT

Die Verteilung der Lebendgeburten nach dem Alter der Mutter hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten stark verändert. Besonders die Zahl der jungen Mütter ist stark rückläufig. Der Anteil der 30- bis 34-jährigen Mütter nahm seit Beginn der 1970er-Jahre bis 2001 kontinuierlich zu. Der Anteil der 35-jährigen oder älteren Mütter nimmt weiter zu.

Bei der Mehrheit der Lebendgeburten sind die Väter zwischen 30 und 39 Jahre alt. Jeder fünfte Vater ist 40-jährig oder älter.

Lebendgeburten nach Alter des Vaters
  2021 2022 2023
Total 89 644 82 371 80 024
weniger als 20 Jahre 46  42 39
20-24 1 308 1 274 1 217
25-29 10 635 9 577 8 889
30-34 30 252 27 479 26 119
35-39 28 028 25 188 25 330
40-44 12 444 11 463 11 235
45-49 3 777 3 523 3 343
50 Jahre oder älter 1 759 1 678 1 618
Ohne Angabe 1 395 2 147 2 234
2022 und 2023: provisorische jährliche Ergebnisse Quelle: BFS – BEVNAT

Die Geburtenfolge ist die chronologische Reihenfolge der Lebendgeburten bei einer Frau. Die biologische Geburtenfolge bezieht sich auf dieselbe Reihenfolge bei einer Mutter, unabhängig von ihrem Zivilstand oder vom Vater des Kindes. Die Geburt des ersten Kindes ist von besonderem Interesse, denn je später die Erstgeburt, desto später folgen die nächsten, was sich auf die Geburtenhäufigkeit und den Generationenerhalt auswirkt.

Traditionell hat das BFS immer Daten zur Geburtenfolge von verheirateten Frauen, d.h. zur Rangfolge der Kinder innerhalb der bestehenden Ehe, publiziert. Die biologische Geburtenfolge wird seit 1998 erfasst; qualitativ gute und vollständige Daten liegen aber erst seit 2005 vor.

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Daten

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Bundesamt für Statistik Sektion Demografie und Migration
Espace de l'Europe 10

CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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