Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Neues im Thema

Im Fokus

Teaser 14

Verzicht auf ärztliche Leistungen

Menschen mit Behinderungen verzichten mehr auf ärztliche Leistungen als Menschen ohne Behinderungen (6% vs 2%). «Aus finanziellen Gründen, zu teuer oder nicht durch die Versicherung gedeckt» ist die häufigste Erklärung, die die betroffenen Personen angeben.

Teaser 20.08

Behinderung und Wohnverhältnisse

Fast jede dritte Wohnung wird als leicht zugänglich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität beurteilt, aber fast jede zweite gilt als nicht oder nur sehr schwer zugänglich. Die Wohnverhältnisse von Menschen mit Behinderungen unterscheiden sich kaum von jenen der übrigen Bevölkerung.

Das Wichtigste in Kürze

Die Statistik der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen vergleicht die Lebensqualität von Personen mit einer Behinderung mit jener von Menschen ohne Behinderung. Sie gibt Auskunft über den gegenwärtigen Stand der Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderungen sowie über die noch notwendigen Schritte zu deren erfolgreichen Umsetzung gemäss Bundesverfassung.

Wichtigste Ergebnisse
  Menschen mit Behinderungen, stark eingeschränkt Menschen mit Behinderungen, Total Menschen ohne
Behinderung
Anzahl Personen (Schätzung) 1 473 000 1 646 000 *
Bildungsstand: Sekundarstufe II oder mehr (%) 2 75,5 79,0 87,6
Erwerbstätige (%) 3

47,0

71,3

85,1

Ohne Armutsgefährdung (%) 4

74,7

80,9

88,6

Aktuelle Lebenssituation (Zufriedenheit: Mittelwert) 3,5

6,0

7,2

8,1

Die öffentlichen Verkehrsmittel selbständig und ohne Schwierigkeiten benützen (%) 6

66,8

87,9

99,4

* Entfällt, weil trivial oder Begriffe nicht anwendbar.
1 SILC 2013, Version 29.01.2015, und SOMED 2013. Gesamtschätzung einschliesslich Kinder sowie Personen, die in einer Institution leben.
2 SILC 2012, Version 11.04.2014. Anteil der 25–64-Jährigen, die mindestens eine Sekundarstufe II Ausbildung abgeschlossen haben (EFZ oder Maturität).
3 SILC 2014, Version 24.05.2016. Wohnbevölkerung 16 bis 64 Jahre, die in einem Privathaushalt lebt.
4 SILC 2012, Version 11.04.2014. Wohnbevölkerung 16 bis 64 Jahre, die in einem Privathaushalt lebt. Personen, die in einem Haushalt ohne Armutsgefährdung leben (Schwelle bei 60% des verfügbaren Medianäquivalenzeinkommens).
5 Mittelwert auf einer Skala von 0 (-) bis 10 (+).
6 SGB 2012. Wohnbevölkerung 15 bis 64 Jahre, die in einem Privathaushalt lebt.
Quellen: BFS – Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC), Statistik der sozialmedizinischen Institutionen (SOMED), Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB)

Weiterführende Informationen

Grundlagen und Erhebungen

In diesem Thema

Menschen mit Behinderungen

Statistische Ergebnisse zu Menschen mit Behinderungen gemäss Behindertengleichstellungsgesetz und anderen Definitionen

Bildung

Statistische Ergebnisse zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Bereich Bildung

Erwerbstätigkeit

Statistische Ergebnisse zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Bereich Erwerbstätigkeit

Lebensstandard

Statistische Ergebnisse zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Bereich Lebensstandard

Individuelles Wohlbefinden

Statistische Ergebnisse zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Zusammenhang mit verschiedenen Aspekten des individuellen Wohlbefindens

Gesellschaftliche Teilhabe

Statistische Ergebnisse zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Bereich gesellschaftliche Teilhabe

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/gleichstellung-menschen-behinderungen.html