Umweltindikator – Nichtionisierende Strahlung

Nichtionisierende Strahlung (NIS) wird unter anderem durch elektrische Anlagen, Stromleitungen und Sendeantennen für Mobilfunk erzeugt, wobei letztere in den vergangenen 20 Jahren besonders stark zugenommen haben. Gemäss heutigem Stand der Wissenschaft ist unklar, ob und inwieweit die im Alltag vorhandene NIS bei langfristiger Einwirkung gesundheitsschädlich ist.

Zum Schutz der Bevölkerung vor NIS hat der Bundesrat 1999 die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) erlassen. Darin werden Immissionsgrenzwerte für Strahlung festgelegt, die von ortsfesten Anlagen wie z.B. Hochspannungsleitungen, Mobilfunk- oder Rundfunksender ausgehen. Die Grenzwerte müssen überall eingehalten werden, wo sich Personen – auch nur kurzfristig – aufhalten können. Nicht in den Geltungsbereich der NISV fallen hingegen elektrische Geräte wie Mobiltelefone, Schnurlos-Telefone, Mikrowellenöfen oder Fernsehapparate. 

Methodologie

Dieser Indikator zeigt die Anzahl Standorte von Mobilfunkantennen in der Schweiz. Die Daten werden vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) im Rahmen der Fernmeldestatistik erhoben.

Definitionen

Links

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Bundesamt für Statistik Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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