Empfundenes Wohlbefinden

Bedeutung des Indikators

Der Zufriedenheitsgrad ist für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wichtig, da er es ermöglicht, die Bereiche zu erkennen, in denen die objektiven Unterschiede zwischen Personen mit und ohne Behinderungen problematisch sind und bei denen Verbesserungen am wünschenswertesten sind. Anhand der allgemeinen Lebenszufriedenheit lässt sich zudem die Lebensqualität von Personen mit unterschiedlichen Lebensformen vergleichen. Auf dieser Seite sind die verfügbaren Informationen zum subjektiven Wohlbefinden zusammengefasst.

Empfundenes Wohlbefinden

Menschen mit Behinderungen sind mit ihrem Leben im Allgemeinen weniger zufrieden als die restliche Bevölkerung. Dasselbe lässt sich für fast alle der untersuchten Aspekte des Wohlbefindens feststellen, jedoch insbesondere für den Gesundheitszustand, die finanzielle Situation und die Freizeitaktivitäten. Menschen mit Behinderungen beurteilen die moralische Unterstützung durch ihre Angehörigen als geringer und ihre Verunsicherung in Bezug auf Kriminalität und körperliche Gewalt ist grösser. Sie haben zudem weniger Vertrauen in andere Menschen (sowie in Schweizer Institutionen – siehe Indikatoren zur Teilnahme an der Politik) und haben weniger oft das Gefühl, dass das, was sie im Leben machen, wertvoll und nützlich ist (Spezialfragen 2013). Ihr Wohlbefinden ist somit deutlich geringer als jenes der Menschen ohne Behinderungen.

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Bundesamt für Statistik Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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