Persönliche Sicherheit

Bedeutung des Indikators

Unbeschwert zu leben ohne Bedrohung oder Angst vor Aggressionen ist eine wichtige Dimension des Wohlbefindens. Da sie nicht immer über die physischen oder intellektuellen Mittel verfügen, um sich zu verteidigen, sind Menschen mit Behinderungen Gewalt und Kriminalität potentiell stärker ausgesetzt als andere Bevölkerungsgruppen oder können sich zumindest verwundbarer fühlen.

Sicherheitsgefühl

Das Sicherheitsgefühl von Menschen mit Behinderungen ist zwar hoch (2015: Mittelwert von 7,3 auf einer Skala von 0 bis 10), aber tiefer als in der restlichen Bevölkerung (7,8). Am schwächsten ist es bei den stark eingeschränkten Personen (7,1). Diese Werte sind gegenüber dem Zeitraum 2009–2012 gesunken.

Menschen mit Behinderungen fühlen sich in ihrem Quartier nach Einbruch der Dunkelheit sicher (2015: 80%), auch hier jedoch weniger sicher als Menschen ohne Behinderungen (89%).

Frauen und Männer mit Behinderungen

Frauen fühlen sich häufiger unsicher als Männer. Dies zeigt sich auch bei den Menschen mit Behinderungen. Entsprechend weisen Frauen mit Behinderungen das tiefste Sicherheitsgefühl auf, Männer ohne Behinderungen das höchste.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Grundlagen und Erhebungen

Mehr zu diesem Thema

Weitere Informationen zu diesem Thema (Ergebnisse nach Geschlecht, zusätzliche Ergebnisse usw.) sind in den herunterladbaren Tabellen auf dieser Seite zu finden.

Weiterführende Resultate

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/gleichstellung-menschen-behinderungen/individuelles-wohlbefinden/persoenliche-sicherheit.html