Tertiärstufe - Höhere Berufsbildung

2021 wurden in der höheren Berufsbildung insgesamt 29 090 Abschlüsse registriert. Die Hälfte davon waren eidgenössische Fachausweise (15 828 Abschlüsse). Dahinter folgten die höheren Fachschuldiplome (9 977 Abschlüsse), die eidgenössischen Diplome (2 900 Abschlüsse) und die Diplome der nicht BBG-reglementierten höheren Berufsbildung (385 Abschlüsse).

Abschlüsse der Höheren Berufsbildung: Entwicklung seit 2000
Ausbildungstyp 2000 2010 2015 2020 2021
Total 22 633 26 789 26 453 25 684 29 090
  Männer 14 387 15 164 15 727 14 603 16 383
  Frauen 8 246 11 625 10 726 11 081 12 707
3 249 7 337 8 451 9 889 9 977
  Männer 2 414 3 774 4 387 4 910 5 004
  Frauen  835 3 563 4 064 4 979 4 973
3 316 3 167 2 707 2 538 2 900
  Männer 2 826 2 505 2 039 1 844 2 069
  Frauen  490  662  668  694  831
8 932 13 137 14 835 13 012 15 828
  Männer 5 795 8 028 9 178 7 768 9 149
  Frauen 3 137 5 109 5 657 5 244 6 679
7 136 3 148  460  245  385
  Männer 3 352  857  123  81  161
  Frauen 3 784 2 291  337  164  224
1 BBG: Bundesgesetz über die Berufsbildung Quelle: BFS – Statistik der Bildungsabschlüsse (SBA)
Stand: Juni 2022

Die höhere Berufsbildung ermöglicht Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung auf Sekundarstufe II, ihre Berufskenntnisse zu vertiefen oder zu erweitern. Sie besteht aus mehreren Bildungswegen: den höheren Fachschulen, der Vorbereitung auf die im Bundesgesetz über die Berufsbildung (BBG) geregelten Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen sowie den nicht eidgenössisch anerkannten höheren Berufsbildungen.

Die Anzahl der erworbenen Abschlüsse in der höheren Berufsbildung hat in den letzten 20 Jahren um rund 30% zugenommen. Dabei war vor allem 2000-2005 ein deutlicher Anstieg festzustellen, während die folgende Dekade eher durch eine Stagnation gekennzeichnet war. Die Ausbildungstypen präsentieren sich nicht nur von der Entwicklung der Abschlüsse her, sondern auch von der Geschlechterverteilung recht unterschiedlich. Während die eidg. Diplome auch 2021 immer noch den niedrigsten Frauenanteil aufwiesen (rund 30%), finden wir bei den nicht auf Bundesebene reglementierten höheren Berufsbildungen prozentual am meisten Frauen vor (rund 60%). Bei den höheren Fachschulen verdoppelte sich der Frauenanteil zwischen dem Jahr 2000 und 2021 was vor allem auf die HF-Anerkennung der Bildungsgänge im Gesundheitsbereich zurückzuführen ist.

Die einzelnen Ausbildungstypen waren von der Entwicklung der Bildungsabschlüsse in der höheren Berufsbildung sehr unterschiedlich betroffen. Die Anzahl der verliehenen höheren Fachschuldiplome hat sich in der Periode von 2000-2021 fast verdreifacht, bei den eidg. Fachausweise konnte im gleichen Zeitraum ein Zuwachs um rund 75% beobachtet werden. Während dem stagnieren die eidg. Diplome auf einem relativ niedrigen Niveau. Die Anzahl der Diplome von nicht auf Bundesebene reglementierten höheren Berufsbildung sank im beobachteten Zeitabschnitt um rund 95%. Der massive Rückgang des letztgenannten Ausbildungstyps ist vor allem damit zu erklären, dass ab dem Jahr 2005 viele Studiengänge an Fachschulen im Gesundheitsbereich die eidgenössische Anerkennung zu einer HF-Ausbildung erhielten. Dies erklärt auch zu einem guten Teil die starke Zunahme bei den höheren Fachschuldiplomen.

Weiterführende Informationen

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Daten

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Grundlagen und Erhebungen

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Höhere Fachschulen

Höhere Fachschuldiplome nach verschiedenen Dimensionen (Ausbildungsfelder, usw.)

Berufsprüfungen

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