Berufsprüfungen

Die Berufsprüfungen ermöglichen eine erste fachliche Vertiefung und Spezialisierung nach der beruflichen Grundbildung. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen erhalten einen eidgenössischen Fachausweis. Dieser ist in der Regel eine Zulassungsbewilligung für die höhere Fachprüfung.

Das Wichtigstes in Kürze

Eidg. Fachausweise: Entwicklung seit 2000
Ausbildungstyp 2000 2005 2010 2015 2018
Total 8 932 12 251 13 137 14 835 14 575
  Männer 5 795 8 229 8 028 9 178 8 997
  Frauen 3 137 4 022 5 109 5 657 5 578
Quelle: BFS – Statistik der Bildungsabschlüsse (SBA)
Stand: Juni 2019

Die Anzahl der Eidg. Fachwausweisen (nach einer Berufsprüfung) hat zwischen 2000 und 2018 insgesamt um rund 60% zugenommen. Bei den Frauen war die Zunahme noch ausgeprägter, es erwarben 2018 fast doppelt so viele Frauen einen Abschluss wie im Jahr 2000. Trotzdem liegt der Frauenteil bei den Berufsprüfungen erst bei rund 40%.

Die fünf Ausbildungsfelder mit den meisten Abschlüssen (Management und Verwaltung, Gross- und Einzelhandel, Schutz von Personen und Eigentum, Finanz-, Bank- und Versicherungswesen und Elektrizität und Energie,) liefern bereits mehr als die Hälfte der Abschlüsse bei den Berufsprüfungen. Die ersten zwei Ausbildungsfelder zeigen übrigens eine mehr oder weniger ausgeglichene Geschlechterverteilung, wie man es im kaufmännischen Bereich erwarten kann. Dagegen zeigen Bereiche wie z.B. Elektrizität und Energie, Baugewerbe oder Pflanzenbau und Tierzucht genau wie in der beruflichen Grundbildung eine deutliche Männerdominanz.

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