Informelle Hilfe

Angehörige bieten Hilfe an, die ein Teil der Bevölkerung zur Verrichtung alltäglicher Aufgaben oder zur Pflege benötigt. Neben dieser informellen Hilfe gibt es die professionelle, von Spitexdiensten angebotene Hilfe und Pflege zu Hause.

Informelle Hilfe

In % (2012)

Männer

Frauen

Anteil der Bevölkerung ab 80 Jahren, der aus gesundheitlichen Gründen Hilfe von Angehörigen erhalten hat

18,1

34,7

Anteil der Bevölkerung ab 80 Jahren, der regelmässig oder vorübergehend Spitexdienste in Anspruch genommen hat

10,3

25,7

Anteil der Personen, die anderen Personen mit gesundheitlichen Problemen unentgeltlich helfen

20,0

25,3

Über den Zeitraum von einem Jahr. Personen in Privathaushalt Quelle: Schweizerische Gesundheitsbefragung

Erhaltene und geleistete Hilfe

Im Jahr 2014 haben 14% der Bevölkerung aus gesundheitlichen Gründen Hilfe von Verwandten, Bekannten oder der Nachbarschaft erhalten. Dieser Anteil, der bei den Frauen höher ist, steigt ab dem Alter von 75 Jahren stark an. Am häufigsten wurde Hilfe bei Alltagsaktivitäten wie dem Erledigen des Haushalts oder der Einkäufe geleistet. Der Anteil der Personen, die anderen Personen mit gesundheitlichen Problemen unentgeltlich helfen, ist bei den 45- bis 74-Järigen am höchsten.

Informelle Hilfe und Spitex

10% der 75- bis 84-Jährigen und 29% der 85-Jährigen und Älteren haben 2012 professionelle, von Spitexdiensten geleistete Hilfe und Pflege zuhause in Anspruch genommen. Diese sind jedoch kein Ersatz für informelle Hilfe: 63% der Personen, die Spitexleistungen in Anspruch nehmen, erhalten zusätzlich noch informelle Hilfe.

Grundlagen und Erhebungen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitswesen/informelle-hilfe.html