Ausgaben und Schulden

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Der Schuldenstand des Staates, d.h. der konsolidierten öffentlichen Haushalte, und damit auch die Schuldenquote werden in der Finanzstatistik nach der für die EU-Mitgliedsländer geltenden Definition von Maastricht ermittelt. Die Schuldenquote hatte während der 90er Jahre rasant zugenommen und 1998 mit 48,9% einen Höchststand erreicht. Diese Zunahme war vor allem auf die Verschuldung beim Bund zurückzuführen. Seit der Einführung der Schulden-bremse beim Bund ab dem Rechnungsjahr 2003 sank dessen Schuldenquote seither kontinuierlich. Ebenso trugen teilweise hohe Überschüsse seit 2003 zum Rückgang der Schuldenquoten in den einzelnen Teilsektoren bei. Die Maastricht-Schuldenquote sank 2006 unter 40 % des BIP und betrug 2015 noch 30,0%.

Schulden des Sektors Staat (1)
GFS-Modell 2012 2013 2014 2015 2016
Sektor Staat, Mio. CHF 2 191'730 193'448 198'919 196'379 192'693
Bund 105'415 104'854 102'537 98'236 92'693
Kantone 45'887 47'548 54'076 54'881 56'199
Gemeinden 40'672
42'332 43'304 44'510 45'119
Sozialversicherungen 6'250 4'418 3'713 2'640 2'556
Pro Einwohner, in CHF
23'850 23'766 24'147 23'583 22'886
In % des Bruttoinlandproduktes (BIP) 30,6 30,3 30,6 30,0 29,2
1) Konsolidierte Rechnungen von Bund, Kantonen und Konkordaten, Gemeinden und öffentlichen Sozialversicherungshaushaltern, Maastricht Schuld, Nominalwert in der Definition der Bruttoschulden gemäss HRM2.
2) Total, bereinigt um Doppelzählungen zwischen den öffentlichen Haushalten
Quelle: Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV)
Stand: September 2017

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