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Beschäftigungsbarometer im 3. Quartal 2019 Die Beschäftigung war im 3. Quartal 2019 so hoch wie nie

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Seit 10 Jahren ungebrochenes Beschäftigungswachstum in der Schweiz

26.11.2019 - Im 3. Quartal ist die Gesamtbeschäftigung (Anzahl Stellen) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3 % gestiegen (+0,3% zum Vorquartal) und erreichte mit 5,137 Millionen den höchsten Stand seit Bestehen der Statistik. In Vollzeitäquivalenten stieg die Beschäftigung im selben Zeitraum um 1,1%. In der gesamten Wirtschaft wurden 6900 offene Stellen mehr gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (+9,6%). Der Indikator der Beschäftigungsaussichten zeigt nach unten (-0,2%) und die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung haben abgenommen (-1,3 Prozentpunkte). Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Gemäss der Beschäftigungsstatistik wies die Schweiz im 3. Quartal 2019 insgesamt 5,137 Millionen Beschäftigte im sekundären und tertiären Sektor auf. Dies entspricht einer Zunahme von 1,3% (+67 000 Stellen) innert Jahresfrist. Sowohl im sekundären (Industrie und Baugewerbe), als auch im tertiären Sektor (Dienstleistungen) stieg die Beschäftigung um 1,2% (+13 000 Stellen) respektive 1,4%
(+54 000 Stellen). Die Gesamtbeschäftigung (sekundärer und tertiärer Sektor) ist seit dem 1. Quartal 2010 ununterbrochen gestiegen.

Bei den saisonbereinigten Werten stieg die totale Beschäftigung im Vergleich zum Vorquartal um 0,3%. Im sekundären und im tertiären Sektor ist eine Zunahme der saisonbereinigten Beschäftigung von 0,4% respektive 0,2% zu beobachten. In Vollzeitäquivalenten belief sich das Beschäftigungsvolumen insgesamt auf 3,996 Millionen Stellen (+1,1% gegenüber dem Vorjahresquartal). Die Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten stieg im sekundären (+11 000 Einheiten, +1,1%) und im tertiären Sektor (+32 000 Einheiten, +1,1%).

Beschäftigungswachstum im sekundären und tertiären Sektor

Im sekundären Sektor war das Beschäftigungswachstum sowohl im Abschnitt «Verarbeitendes Gewerbe» (+8000, +1,1%) als auch im Abschnitt «Baugewerbe» (+4000, +1%) positiv. Der tertiäre Sektor entwickelte sich mehrheitlich positiv. Das stärkste Wachstum ist im Abschnitt «Verkehr und Nachrichtenübermittlung» zu beobachten (+9000, +2,1%), während im Abschnitt «Gastgewerbe» die Beschäftigung nur um 0,7% (+2000) zunahm.

Positive Beschäftigungslage in allen Regionen

Im 3. Quartal 2019 zeigte die Entwicklung der Beschäftigung in allen Grossregionen nach oben: Im Jahresvergleich nahm die Beschäftigung zwischen 0,6% (Espace Mittelland) und 2,2% (Genferseeregion) zu. Im sekundären Sektor sank die Beschäftigung nur in der Nordwest- und der Zentralschweiz (-0,1% respektive -0,7%). Im tertiären Sektor verzeichneten alle Grossregionen einen Anstieg der Beschäftigten.

Zunahme der offenen Stellen im dritten Sektor

In der gesamten Wirtschaft wurden 6900 offene Stellen mehr gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (+9,6%). Die Anzahl offener Stellen blieb im sekundären Sektor stabil (+0,1%) und stieg im tertiären Sektor um 12,8 %. Die Quote der offenen Stellen entsprach im Total 1,5 %, im sekundären Sektor 1,6 % und im tertiären Sektor einem Anteil von 1,5 %.

Eingetrübte Beschäftigungsaussichten

Im 3. Quartal 2019 repräsentieren die Unternehmen, welche den Personalbestand im nächsten Quartal beibehalten wollen, 72% der Gesamtbeschäftigung (72,1% im Vorjahresquartal). Diejenigen Unternehmen, die eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl planen, vertreten 9,9% der Beschäftigten (10,3% im Vorjahresquartal) und jene welche einen Beschäftigungsabbau beabsichtigen, 4,3% (4,3% im Vorjahresquartal).
Der Indikator der Beschäftigungsaussichten, der aus diesen Angaben berechnet wird, ist leicht gesunken (1,03; -0,2%). Im sekundären Sektor ist der Indikator gegenüber dem Vorjahr gesunken (1,03, -2,1%), während er im tertiären Sektor noch leicht zugenommen hat (1,03; +0,3%).

Weniger Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal

Zum ersten Mal seit dem 4. Quartal 2016 sind die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung von gelernten Arbeitskräften im Vergleich zum Vorjahresquartal zurückgegangen. (31,8%,
-1,3 Prozentpunkte).

Zusätzliche Informationen wie Tabellen und Grafiken finden Sie in der nachfolgenden PDF-Datei.


 

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