Die Gesundheit der Insassen in Schweizer Gefängnissen 1993

Resultate der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 1992/1993


Die Gesundheit der Insassen in Schweizer Gefängnissen 1993

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Die Schweizerische Gesundheitsbefragung unter den Gefängnisinsassen von 1993 ist die erste dieser Art in der Schweiz. Die Erhebung ermöglicht direkte Vergleiche mit der Gesamtbevölkerung, da sie auf derselben methodischen Grundlage beruht. Sie gibt Aufschluss über die Morbidität, Risiko- und Präventivverhalten und die Inanspruchnahme der Gesundheitsdienstleistungen seitens der Gefangenen. Den Behörden und den Forschern liefert sie notwendige Informationen zur Entwicklung von Präventionsstrategien im Gefängnismilieu, und sie zeigt auf, inwiefern die Wahrung eines guten Gesundheitszustandes auch bei den Insassen von Bedeutung ist. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Gesundheitszustand der Gefangenen in der Schweiz insgesamt deutlich weniger gut ist als jener der Bevölkerung in Freiheit. Gefangene haben zudem eine nahezu achtmal höhere Sterbewahrscheinlichkeit als die Menschen in den Privathaushalten. Der Konsum aller Arten von Drogen (legale und illegale) ist wesentlich stärker verbreitet, und auch Fälle von Mehrfachabhängigkeit kommen bei den Insassen häufiger vor.

Sprache DE/FR
Typ Publikation
Veröffentlicht am 01.12.1998
Herausgeber Bundesamt für Statistik
Thema Gesundheit / Kriminalität und Strafrecht
Preis* CHF  14.00
BFS-Nummer 234-9300
Bibliographische Angaben BiBTeX / RIS

 

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