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Touristische Beherbergung im Jahr 2018 Die Schweizer Hotellerie verbucht 2018 einen neuen Logiernächterekord

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Die Logiernächte haben im ersten Halbjahr 2019 um 1,5% zugenommen

26.02.2019 - Die Schweizer Hotellerie erreichte 2018 mit insgesamt 38,8 Millionen Logiernächten den bisherigen Höchststand. Im Vergleich zu 2017 erhöhte sich die Logiernächtezahl um 3,8% (+1,4 Millionen). Die ausländische Nachfrage belief sich auf 21,4 Millionen Logiernächte und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 4,5% (+921 000) an. Dies ist das beste Ergebnis der letzten zehn Jahre. Die Schweizer Logiernächte legten 2,9% (+493 000) zu und erreichten den Rekordwert von 17,4 Millionen. Soweit einige der definitiven Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

2018 wiesen alle Monate gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode ein Logiernächteplus aus. Das Wachstum lag zwischen +0,6% (Oktober) und +6,0% (Januar). In absoluten Zahlen legten die Monate August (+214 000 Logiernächte / +5,0%) und Juni (+183 000 / +5,3%) am stärksten zu.

Rekord bei den Schweizer Gästen und starke Zunahme der ausländischen Nachfrage

2018 belief sich die inländische Gesamtnachfrage auf 17,4 Millionen Logiernächte (+493 000 / +2,9%) und erreichte damit einen bisherigen Höchststand. Bei der ausländischen Nachfrage verbuchte die Schweizer Hotellerie 21,4 Millionen Logiernächte, was einem Plus von 921 000 (+4,5%) entspricht. Bei den europäischen Gästen setzte sich der 2017 beobachtete Aufwärtstrend mit einem Logiernächtezuwachs von 393 000 (+3,3%) fort. Den grössten Beitrag leisteten die Gäste aus Deutschland (+147 000 / +3,9%), gefolgt von den Besucherinnen und Besuchern aus Frankreich (+41 000 / +3,3%), dem Vereinigten Königreich (+37 000 / +2,3%), Spanien (+32 000 / +7,1%) und den Niederlanden (+27 000 / +4,5%). Bei den Gästen aus Österreich war ein starker Rückgang um 25 000 Logiernächte (–6,2%), bei jenen aus der Türkei um 13 000 (–10,9%) zu beobachten.

Der amerikanische Kontinent sorgte für ein starkes Logiernächteplus (+249 000 Logiernächte / +8,9%). Mit 206 000 zusätzlichen Logiernächten (+10,1%) verbuchten die Vereinigten Staaten das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer. Auf das Konto der Gäste aus den Vereinigten Staaten gingen insgesamt 2,3 Millionen Logiernächte, so viel wie seit 1990 nicht mehr. Es folgt Kanada mit einem Plus von 23 000 Logiernächten (+9,4%).

Die Nachfrage der asiatischen Gäste wuchs um 247 000 Logiernächte (+4,8%). Am grössten war der Anstieg bei den Gästen aus China (ohne Hongkong) mit 80 000 zusätzlichen Logiernächten (+6,3%), gefolgt von Indien mit einer Zunahme von 71 000 Logiernächten (+9,6%). Die Golfstaaten registrierten ebenfalls ein Plus (+26 000 / +2,9%). Nach mehreren Wachstumsjahren stabilisierte sich die Zahl der Gäste aus der Republik Korea (–960 / –0,2%). Japan hingegen verzeichnete mit einem Minus von 26 000 Logiernächten (–6,3%) den stärksten Rückgang aller Herkunftsländer.

Bei den Gästen aus Ozeanien (+24 000 / +6,5%) und Afrika (+7600 / +2,8%) nahm die Logiernächtezahl zu.

Logiernächteplus in den meisten Tourismusregionen

Im Jahr 2018 verzeichneten elf der dreizehn Tourismusregionen höhere Logiernächtezahlen als 2017. Sechs davon wiesen ein Wachstum von mindestens 5,0% auf. Zürich Region erreichte mit einem Plus von 325 000 Logiernächten (+5,4%) den grössten absoluten Anstieg. Dahinter folgen Graubünden (+279 000 / +5,7%) und Bern Region (+256 000 / +5,0%) sowie die Region Luzern/Vierwaldstättersee (+214 000 / +5,9%), das Wallis (+206 000 / +5,3%) und Genf (+178 000 / +5,8%). Demgegenüber verbuchte das Tessin einen deutlichen Rückgang von 184 000 Logiernächten (–7,5%).

Stabile Aufenthaltsdauer

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2018 wie bereits im Jahr 2017 bei 2,0 Nächten. Ausländische Gäste blieben im Durchschnitt 2,1 Nächte und verweilten damit etwas länger als Schweizer Gäste (1,9). Graubünden verzeichnete mit 2,7 Nächten die längste Aufenthaltsdauer aller Tourismusregionen, gefolgt vom Wallis mit 2,3 Nächten. Am wenigsten lang blieben die Gäste mit 1,6 Nächten in Fribourg Region.

Leichter Anstieg der Nettozimmerauslastung

Die Nettozimmerauslastung belief sich im Jahr 2018 auf 54,5% (2017: 52,9%). Unter den Tourismusregionen war Genf mit 67,2% am stärksten ausgelastet, gefolgt von Zürich Region mit einer Auslastung von 65,7%. Die geringste Auslastung verzeichnete die Ostschweiz mit 41,4%.

Zusätzliche Informationen wie Tabellen und Grafiken finden Sie in der nachfolgenden PDF-Datei.


 

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