Comunicato stampa

Medizinisch unterstützte Fortpflanzung 2013: Definitive Daten Leichter Rückgang bei den In-vitro-Fertilisationen

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Anteil der Mehrlingsgeburten nach In-vitro-Behandlungen geht zurück

Neuchâtel, 23.04.2015 (BFS) - Im Jahr 2013 haben sich 6180 Paare mit Kinderwunsch einer In-vitro-Fertilisation unterzogen. Bei mehr als einem Drittel der Behandlungen kam es zu Schwangerschaften, die zu rund 1891 Geburten führten. Soweit einige neue Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung 2013 des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Die Zahl der Frauen, die erstmals eine Behandlung in Anspruch nahmen (-7%), und auch die Gesamtzahl der behandelten Frauen (-2%) sind gegenüber 2012 zurückgegangen. Der Rückgang ist sowohl bei den Paaren mit Wohnsitz in der Schweiz als auch bei den Paaren mit Wohnsitz im Ausland zu beobachten, wobei er bei letzteren ausgeprägter ist. 2013 machten die Paare mit Wohnsitz im Ausland 16 Prozent aller behandelten Paare aus, gegenüber 18 Prozent im Jahr 2012. Die Zahl der Lebendgeburten ist 2013 gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent gesunken. Die zwischen 2002 und 2010 beobachtete konstante Zunahme der Anzahl Paare, die sich einer medizinisch unterstützten Fortpflanzungsbehandlung unterziehen, ist somit zum Stillstand gekommen, und seither ist sogar eine leichte Abnahme zu beobachten.

Behandelte Frauen sind älter als die übrigen Mütter

Das Durchschnittsalter einer Frau, die 2013 eine Erstbehandlung begann, lag bei 36,2 Jahren, die Partner waren durchschnittlich 39,4 Jahre alt. Diese Werte sind gegenüber den Vorjahren relativ stabil. Im Vergleich dazu betrug das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt in der Schweiz im Berichtsjahr 31,6 Jahre. Die Unfruchtbarkeit des Mannes bleibt der häufigste Grund für die Behandlung (39%). Bei 30 Prozent der Paare wurde als Grund die Unfruchtbarkeit beider Partner angegeben, bei 17 Prozent jene der Frau. In 13 Prozent der Fälle konnte der Grund für die Unfruchtbarkeit nicht festgestellt werden. 5 Prozent der Paare nahmen 2013 eine Samenspende in Anspruch.

500 Zwillinge und 12 Drillinge

2013 resultierte die Behandlung bei 36 Prozent der Frauen in einer Schwangerschaft. Bei den betroffenen Frauen wurden im Schnitt 1,8 Behandlungszyklen vorgenommen. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 20 Prozent pro Zyklus. Drei Viertel der Schwangerschaften führten zu einer Geburt. Bei 15 Prozent der Entbindungen in Folge einer fortpflanzungsmedizinischen Behandlung handelte es sich um Mehrlingsgeburten (250 Zwillings- und 4 Drillingsgeburten). Dies ist die tiefste Mehrlingsgeburtenrate seit 2002. Es wurden insgesamt 1891 Lebendgeburten registriert, davon waren 1581 Kinder von Müttern mit Wohnsitz in der Schweiz. Dies entspricht knapp 2 Prozent aller Geburten in der Schweiz.


 

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Leichter Rückgang bei den In-vitro-Fertilisationen
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