In der Landwirtschaft stellt das Faktoreinkommen die Gesamtheit des Wertes dar, den der Agrarsektor erwirtschaftet hat, und misst somit die Entlohnung aller Produktionsfaktoren (Boden, Kapital und Arbeit). Es wird auch Nettowertschöpfung zu Faktorkosten bezeichnet, die definiert ist als Nettowertschöpfung zu Herstellungspreisen (Produktionswert zu Herstellungskosten abzüglich Vorleistungen abzüglich Abschreibungen) abzüglich der sonstigen Produktionsabgaben und zuzüglich der sonstigen Subventionen. Da der Produktionswert zu Herstellungspreisen und die Vorleistungen zu Anschaffungspreisen bewertet werden, enthält die Nettowertschöpfung zu Herstellungspreisen bereits die Gütersubventionen abzüglich der Gütersteuern.
| Langue | DE |
|---|---|
| Autres langues | FR |
| Type | Définition |
| Date de publication | 22.08.2018 |
| Éditeur | Office fédéral de la statistique |
| Thème | Agriculture et sylviculture |
| Numéro OFS | glos-904-de |