Communiqué de presse

Medizinisch unterstützte Fortpflanzung 2012: definitive Daten Stabilisierung bei den künstlichen Befruchtungen

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Anteil der Mehrlingsgeburten nach In-vitro-Behandlungen geht zurück

Neuchâtel, 25.03.2014 (BFS) - Im Jahr 2012 haben sich 6321 Paare einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung unterzogen (2011: 6343 Paare) und 10'821 Behandlungszyklen wurden begonnen, leicht mehr als im Vorjahr. Bei mehr als einem Drittel der Behandlungen kam es zu Schwangerschaften, die zu rund 2000 Geburten führten. Bei nahezu jeder fünften Entbindung handelte es sich um eine Mehrlingsgeburt. Die Unfruchtbarkeit des Mannes blieb der häufigste Grund für die Behandlung. Soweit einige neue Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung 2012 des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Während die Zahl der Frauen, die erstmals eine Behandlung in Anspruch nahmen, gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen ist (+4%), ist die Gesamtzahl der behandelten Frauen leicht zurückgegangen (-0,3%). Zwischen 2002 und 2010 nahm die Zahl der behandelten Frauen jedes Jahr konstant zu (von 3467 auf 6468). Seither ist die Zahl der Behandlungen für medizinisch unterstützte Fortpflanzung leicht gesunken und scheint sich bei rund 6350 behandelten Paaren zu stabilisieren. Das Durchschnittsalter einer Frau, die 2012 eine Erstbehandlung begann, lag bei 36 Jahren, die Partner waren durchschnittlich 40 Jahre alt. 17 Prozent der behandelten Frauen hatten ihren Wohnsitz im Ausland. Die Unfruchtbarkeit des Mannes bleibt der häufigste Grund für die Behandlung (43%). Bei 30 Prozent der Paare wurde als Grund die Unfruchtbarkeit beider Partner angegeben, bei 16 Prozent jene der Frau. In 11 Prozent der Fälle konnte der Grund für die Unfruchtbarkeit nicht festgestellt werden.

Behandlungserfolg

2012 resultierte die Behandlung bei 36 Prozent der Frauen in einer Schwangerschaft. Bei den betroffenen Frauen wurden im Schnitt 1,7 Behandlungszyklen vorgenommen. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 21 Prozent pro Zyklus. Drei Viertel der Schwangerschaften führten zu einer Geburt. Bei 18 Prozent der Entbindungen in Folge einer fortpflanzungsmedizinischen Behandlung handelte es sich um Mehrlingsgeburten (297 Zwillings- und 10 Drillingsgeburten). Dieser Anteil ist fast 10-mal höher als beim Durchschnittswert aller Geburten in der Schweiz. Es wurden insgesamt 1993 Lebendgeburten registriert, davon waren 1626 Kinder (82%) von Müttern mit Wohnsitz in der Schweiz. Dies entspricht knapp 2 Prozent aller Geburten in der Schweiz.


 

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Stabilisierung bei den künstlichen Befruchtungen
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