Intermediäre Gemeinden - IMPI

Definition

Die intermediären Gemeinden weisen sowohl städtische wie auch ländliche Merkmale auf. Es handelt sich zum einen um Gemeinden im Einflussgebiet der städtischen Kerne. Dazu zählen Agglomerationsgürtelgemeinden und mehrfach orientierte Gemeinden (z.B. Fällanden ZH, La Gruyère FR, Wohlen bei Bern), die durch ein bestimmtes Volumen der Pendlerströme zwischen ihnen und dem städtischen Kernraum charakterisiert sind. Diese periurbanen Gemeinden weisen eine mittlere bis hohe Dichte an Einwohnern und Arbeitsplätzen auf. Zum anderen zählen die sogenannten «ländlichen Zentren» zu den intermediären Gemeinden (z.B. Estavayer FR, Ins BE, Willisau LU, aber auch Saas-Fee VS). Diese weisen eine Mindestgrösse von 3 000 EBL auf und eine Dichte von mehr als 500 EBL pro km2. Die intermediären Gemeinden bieten Raum für 21% der Bevölkerung und für 15% der Beschäftigten. Sie bedecken 24% der Landesfläche.

Language DE
Other languages IT , FR , EN
Type Definition
Published on 10.05.2021
Published by Federal Statistical Office
Theme Prices
Sustainable development, regional and international disparities
Statistical basis and overviews
FSO number glos-1298-de

 

Remark

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https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/en/home/statistics/prices/property-price.assetdetail.17164302.html