Weiterbildung

Bedeutung des Indikators

Der Zugang zum «lebenslangen Lernen» (Weiterbildung) ist von besonderer Bedeutung in einer sich rasch wandelnden Welt, in der die Entwertung des Wissens sowohl die Chancen, eine Stelle zu finden, als auch die soziale Teilhabe stark beeinträchtigt.

Für Menschen mit Behinderungen ist die Weiterbildung (im Sinne von Fortbildung oder neuer Ausbildung) zudem oftmals unumgänglich, um ihre Fähigkeiten zu stärken oder wiederherzustellen, damit sie sich weiter am Arbeitsmarkt beteiligen können, wenn sie ihren Beruf aufgrund der Behinderung nicht mehr normal ausüben können.

Nicht formale Weiterbildung

Der Anteil der Menschen mit Behinderungen, die in den letzten vier Wochen vor dem Interview an einer nicht formalen Weiterbildung (Kurs, Seminar, Konferenz usw.) teilgenommen haben, ist kleiner als jener der Menschen ohne Behinderungen (20% gegenüber 28%). Bei den Menschen mit Behinderungen, die stark eingeschränkt sind, ist der Anteil mit 10% noch kleiner. Werden nur die Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) betrachtet, ist zum einen festzustellen, dass sie sich grundsätzlich häufiger weiterbilden als Nichterwerbspersonen. Zum anderen ist zu beobachten, dass auch zwischen Personen mit und ohne Behinderungen ein Unterschied besteht, jedoch kein so markanter.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Grundlagen und Erhebungen

Mehr zu diesem Thema

Weitere Informationen zu diesem Thema (Ergebnisse nach Geschlecht, zusätzliche Ergebnisse usw.) sind in den herunterladbaren Tabellen auf dieser Seite zu finden.

Weitere Informationen zur Weiterbildung

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/gleichstellung-menschen-behinderungen/bildung/weiterbildung.html