Familienergänzende Kinderbetreuung

Knapp zwei Drittel (64%) der Kinder unter 13 Jahren werden in der Schweiz familienergänzend betreut. Bei den 0- bis 3-Jährigen sind es 71% und bei den 4- bis 12-Jährigen 60%.

Am häufigsten greifen die Eltern bei der familienergänzenden Kinderbetreuung auf die Grosseltern und auf Kindertagesstätten oder schulergänzende Betreuung wie z.B. Tagesschulen oder Horte zurück. Diese beiden Betreuungsformen werden für je rund einen Drittel der Kinder unter 13 Jahren in Anspruch genommen (Grosseltern 33%, Kindertagesstätte oder schulergänzende Betreuungsangebote 32%).

Die familienergänzende Kinderbetreuung wird regional von den Haushalten sehr unterschiedlich genutzt, was unter anderem mit der Verfügbarkeit von Betreuungsangeboten zusammenhängt.

In französischsprachigen Kantonen, städtischen Kantonen wie Basel-Stadt und Genf sowie Kantonen mit einer Grossstadt wie Zürich nehmen über 70% der Eltern familienergänzende Kinderbetreuung in Anspruch, hauptsächlich die institutionalisierten Formen, insbesondere die Kindertagesstätten und schulergänzenden Angebote. In eher ländlichen Kantonen der Deutschschweiz und im Tessin kommt mehrheitlich die nicht institutionalisierte Betreuung zum Zuge. Dabei greifen die Eltern vor allem auf die Grosseltern zurück.

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Kapitel 6: Familienergänzende Kinderbetreuung


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