Wahrnehmung der Umwelt durch die Bevölkerung

Umweltstatistiken beruhen meist auf Messungen in der Natur. Doch wie nimmt die Bevölkerung die Umwelt wahr? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Erhebung «Umweltqualität und Umweltverhalten», die das BFS 2011, 2015 und 2019 durchgeführt hat.

 

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Methodologie

Omnibus-Erhebungen sind Mehrthemenbefragungen, die Teil des Systems der Volkszählung sind. 2011, 2015 und 2019 ging es bei dieser Erhebung unter anderem um das Thema Umwelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Personenbefragungen wurden mittels einer geschichteten Zufallsstichprobe aus der Wohnbevölkerung zwischen 15 und 74 Jahren ausgewählt. 2011 fanden die Interviews zwischen Mai und Juni statt, 5129 Personen wurden befragt und die Antwortquote lag bei 65%. Die Erhebung 2015 erfolgte zwischen Ende März und Ende Mai, 3045 Personen nahmen teil und die Antwortquote betrug 61%. 2019 ist die Befragung zwischen Anfang Mai und Anfang Juli durchgeführt worden. 3029 Personen wurden befragt und die Antwortquote belief sich auf 59%. Während die Befragungen 2011 und 2015 telefonisch durchgeführt wurden, war die Teilnahme 2019 sowohl per Telefon wie auch per Online-Fragebogen möglich. Rund 90% der Befragten nahmen online teil. Dieser Methodenwechsel führt bei einem Teil der Ergebnisse zu einem Bruch in der Datenreihe.

  • Bildungsstand: Entspricht der höchsten abgeschlossenen Ausbildung. Unterschieden werden Sekundarstufe I (obligatorische Schule), Sekundarstufe II (Berufsbildung oder weiterführende Allgemeinbildung) und Tertiärstufe (Fachhochschulen, Universität).
  • Nationalität: Unterschieden wird nach Schweizer Staatsbürgerschaft (inkl. Doppelbürgerschaft) und ausländischer Staatsbürgerschaft.
  • Sprachregion: Ergibt sich aus dem Wohnort der Befragten. Unterschieden wird nach deutschsprachiger (inkl. rätoromanisches Sprachgebiet), französischsprachiger und italienischsprachiger Schweiz.
  • Städtische und ländliche Gebiete: Die Unterscheidung wird auf Gemeindeebene vorgenommen. Zu den städtischen Gebieten zählen Agglomerationsgemeinden (Kernstädte und Gürtelgemeinden) sowie Städte, die nicht Teil einer Agglomeration sind. Die ländlichen Gebiete umfassen die übrigen Gemeinden. 74% der Bevölkerung wohnen in städtischen Gebieten, 26% in ländlichen Gebieten.
  • Finanzielle Situation: Es wird unterschieden, ob die Befragten nach eigenen Angaben eher Schwierigkeiten haben oder eher nicht, notwendige Ausgaben zu bezahlen.

Grundlagen und Erhebungen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/wahrnehmung-bevoelkerung.html