Umweltindikator – CO2-Senkenwirkung der Wälder

Ökosysteme erbringen Leistungen, die dem Menschen von Nutzen sind. So können beispielsweise Wälder als Senke für CO2 wirken: Während des Wachstums entziehen Pflanzen und Bäume der Luft Kohlendioxid (CO2) und nehmen dabei den Kohlenstoff (C) auf. Im umgekehrten Fall – bei der Verbrennung des Holzes oder wenn Bäume absterben bzw. verrotten – wird der Kohlenstoff in Form von CO2 wieder freigesetzt. Da in der Schweiz seit einigen Jahren mehr Holz nachwächst als genutzt wird bzw. abstirbt, wirkt der Wald als Senke für CO2.

Methodologie

Der Indikator zeigt die Summe der vom Schweizer Wald aufgenommenen bzw. ausgestossenen Menge an CO2 (Netto-CO2-Senkenwirkung) in Kilotonnen. In dieser Bilanz berücksichtigt sind nur die Veränderungen in der lebenden Biomasse, ohne Veränderungen beim Totholz und im Waldboden. Hingegen sind neben der Waldbewirtschaftung auch Aufforstungen und Rodungen mit eingerechnet. Die Daten stammen aus dem Treibhausgasinventar der Schweiz. Dieses wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) gemäss den Richtlinien der UN-Klimakonvention für Industrieländer und den technischen Handbüchern des Intergovernmental Panel on Climat Change (IPCC) geführt.

Definitionen

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Bundesamt für Statistik Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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