Siedlungsfläche pro Einwohner

Siedlungsfläche pro Einwohner: Leitindikator für die nachhaltige Raumentwicklung

Die Ansprüche an die unvermehrbare Ressource «Boden» sind in den letzten Jahren laufend gestiegen. Mitte der neunziger Jahre beanspruchte jede in der Schweiz lebende Person durchschnittlich 401 m² Boden zu Siedlungszwecken. Mit seinen Massnahmen zur nachhaltigen Entwicklung von 2002 verfolgt der Bundesrat das Ziel, den Pro-Kopf-Flächenverbrauch bei 400 m² zu stabilisieren. Von 1985 bis 1997 ist der Indikator um 14 m², bis 2009 noch einmal um 6 m² auf inzwischen 407 m² angestiegen. In Gebieten mit starken Urbanisierungs- und Verdichtungstendenzen ist aber in der letzten Periode (1997–2009) auch ein Rückgang feststellbar, so in den Kantonen ZH, SZ, NW, ZG, FR, AG, TI, VD und GE.

Je nach Region unterscheidet sich dieser Indikator stark. Die Bandbreite reicht von 138 (BS) bis zu 827 m² (JU). Je städtischer, dichter und kompakter die Bebauung, desto tiefer, je dezentraler und ländlicher die Besiedlung, desto höher ist der Wert.

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Schweiz

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https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/siedlungsflaechen/einwohner.html