Wald

Wald: Ausbreitung im Alpenraum und in höheren Lagen

In 24 Jahren entstand auf einer Fläche von 474 km2 neuer Wald. Dies entspricht einer Zunahme von 4,1% oder 1,1% der Landesfläche. Die Zunahme der Waldfläche (inkl. Gebüschwald) hat sich von 2,7% in der Periode 1985–1997 auf 1,4% im Zeitraum 1997–2009 abgeschwächt. In neun Kantonen betrug die Zunahme der Waldfläche mehr als 2%, in den restlichen blieb sie mehr oder weniger stabil. Den grössten Zuwachs weist der Kanton Wallis (+9,6%) auf, gefolgt von Uri (+9,4%), Tessin (+8,8%) und Graubünden (+8,7%).

Die Waldfläche nimmt am stärksten in mittleren und höheren Lagen des Alpenraums zu, während sie im Mittelland und im Jura weitgehend stagniert. Im Mittelland, im Jurabogen und in den Talebenen der Alpen lassen sich auch Gebiete lokalisieren, wo die Waldfläche abnimmt. Am grössten ist die Waldzunahme in den Zentralalpen (+9,3%) und nach wie vor auf der Alpensüdflanke (+9,1%), der mit Flächenanteil von 46,4% waldreichsten Region der Schweiz, wo diese Entwicklung schon vor Jahrzehnten eingesetzt hat.

91% der Waldzunahmen finden in Lagen oberhalb von 1000 m ü. M., 60% über 1500 m ü. M. statt. Der prozentuale Flächenzuwachs steigt mit zunehmender Höhenlage an.

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