MONET – Bebaute Fläche


Die natürlichen Lebensgrundlagen sollen langfristig erhalten bleiben

Der Boden ist einer der wichtigsten Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Bau von Siedlungen, Strassen und Industrieanlagen führt zwangsläufig zu einem Verlust an Landwirtschaftsflächen und Biotopen. Dieser Prozess kann kaum rückgängig gemacht werden und betrifft somit auch die künftigen Generationen.

Die Siedlungsfläche nimmt zu
  • Innerhalb von 24 Jahren (Zeitraum zwischen der Arealstatistik 1979/85 und 2004/09) hat die Siedlungsfläche um 23,4% oder 584 km2 zugenommen. Das entspricht der Grösse des ganzen Genfersees.
  • Bei der letzten Erhebung 2004/2009 machten das Gebäudeareal 49,4%, die Verkehrsflächen 30,9%, das Industrie- und Gewerbeareal 7,8%, die Erholungs- und Grünanlagen 6,4% und die besonderen Siedlungsflächen 5,5% der gesamten Siedlungsfläche aus.
  • Die Zunahme der Siedlungsfläche ist hauptsächlich auf die immer grössere Nutzung der Fläche als Wohnareal zurückzuführen. Letztere Fläche ist im Beobachtungszeitraum um 44% angestiegen.
  • Gegen Ende des gesamten Beobachtungszeitraums ist eine Verlangsamung der Zunahme der Siedlungsfläche zu verzeichnen (+13,0% zwischen 1979/85 und 1992/97 gegenüber +9,2% zwischen 1992/97 und 2004/09).
  • Die Siedlungsfläche pro Einwohnerin bzw. Einwohner belief sich im Erhebungszeitraum 2004/2009 auf rund 407 m2, was etwa der Grösse von zwei Tennisfeldern entspricht.

Tabellen

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Bundesamt für Statistik Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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