MONET – Materialverbrauch


Die Material- und Energieflüsse sollen optimiert und die natürlichen Ressourcen nachhaltig bewahrt werden

Eine Verringerung der Umweltbelastung durch wirtschaftliche und andere Aktivitäten des Menschen ist ein entscheidender Faktor für die Nachhaltige Entwicklung. Die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft muss erhalten oder gesteigert und der Materialverbrauch gleichzeitig reduziert werden. Der inländische Rohstoffverbrauch (RMC), auch «Material-Fussabdruck» genannt, berücksichtigt die Menge aller in einem Land jährlich verbrauchten Materialien in Rohstoffäquivalenten. Die Materialintensität ist das Verhältnis des inländischen Rohstoffverbrauchs zum Bruttoinlandprodukt zu Preisen des Vorjahres.

Die Materialintensität nimmt ab
  • Die Materialintensität war zwischen 2000 und 2016 rückläufig.
  • Die Entkoppelung zwischen dem Rohstoffverbrauch und dem Bruttoinlandprodukt ist jedoch relativ, da beide Werte angestiegen sind (um 12% beziehungsweise um 32%).
  • Für das Jahr 2016 wurde der Material-Fussabdruck auf 152 Millionen Tonnen beziehungsweise auf 18 Tonnen pro Person geschätzt.

Tabellen

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Bundesamt für Statistik Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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