Freizeitaktivitäten

Unterscheidet sich der Besuch von Kulturinstitutionen und die Ausübung eigener Kulturaktivitäten nach soziodemografischen Merkmalen, so ist dies bei den Freizeitaktivitäten, die man auswärts oder privat praktiziert, weniger der Fall. Freizeitaktivitäten werden oft von vielen Leuten ausgeübt, und das soziodemografische Profil fällt breit aus. Auch hier zeigt sich jedoch die Tendenz, dass die Jungen aktiver sind.

Unter den Freizeitaktivitäten, die man – wie den Besuch von Kulturinstitutionen – ausser Haus ausübt, erreichen Spaziergänge in der Natur, Wandern und Ausflüge machen sowie Freunde oder Bekannte auswärts treffen die höchsten Quoten. 95% der Bevölkerung haben mindestens einmal Aktivitäten dieser Art unternommen. Rund drei Viertel der Personen gingen an Dorf-, Quartier- oder Vereinsfeste; an grossen traditionellen oder folkloristischen Festen wie z.B. 1. August-Feiern, Weinlese-Feste oder der Fasnacht nahmen fast 7 von 10 teil, und an grosse Stadtfeste wie der Street Parade begaben sich rund 4 von 10 Personen. Etwas über 55% der Bevölkerung besuchten einen Zoo, bei den botanischen Gärten sind es rund 45%. Sportanlässe wie Leichtathletikmeetings oder Fussballspiele haben die Hälfte der Bevölkerung angezogen, das ist in etwa gleichviel wie der Besuch von Kabarett, Zirkus, Licht- und Tonschauen zusammengenommen. In die Disco, in Dancings oder Nachtclubs gingen rund 4 von 10 Personen. Mit Ausnahme von Wandern und Ausflügen sowie des Ausgangs mit Freunden, die von rund einem Drittel der betroffenen Personen mindestens wöchentlich praktiziert werden, sind die Freizeitaktivitäten, die man auswärts ausübt, selten.

Bei den eigenen Freizeitaktivitäten, die man eher privat ausübt und auch zu Hause praktizieren kann, sticht die eigene sportliche Betätigung hervor (mit 90%). Etwas über 8 von 10 Personen neue Kochrezepte ausprobiert. Drei Viertel der Bevölkerung spielen Karten-und Gesellschaftsspiele wie Schach, Mühle oder Monopoly in klassischer Form – Videospiele, auf welchem Gerät auch immer, sind demgegenüber weniger verbreitet: sie werden von rund 55% der Bevölkerung gespielt. Heimwerken, Handarbeiten, Sammeln, Dekorieren oder Basteln wird wiederum von rund drei Vierteln der Bevölkerung praktiziert. Ausser dem Videospielen sowie der eigenen sportlichen Betätigung, die von drei Vierteln der Hobbysportler intensiv (d.h. mindestens einmal pro Woche) betrieben wird, werden diese Aktivitäten nicht sehr oft ausgeübt.

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