Covid-19: Ausserordentliche Ausgaben im Kultursektor

Zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie wurden verschiedene Massnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft ergriffen. Dies führte zu einer starken Zunahme der Ausgaben der öffentlichen Hand. Auf dieser Sonderseite sind die wichtigsten Instrumente aufgeführt, mit klarem Fokus auf den Kultursektor. Die hier dargestellten Ausgaben stehen in keinem direkten Zusammenhang mit den Daten zu den ordentlichen Kulturausgaben aus der Statistik der öffentlichen Kulturfinanzierung. Weitere Informationen finden sich unten auf dieser Seite.

Covid-19: Hilfsmassnahmen Kultursektor
Aus Sicht des Kultursektors kann man grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Massnahmenarten unterscheiden:

  • Gesamtwirtschaftliche Hilfsmassnahmen: allgemeine Hilfsmassnahmen des Bundes für die gesamte Wirtschaft, welche auch für den wirtschaftlichen Teilsektor der Kultur Anwendung fanden;
  • Spezifische Massnahmen für den Kultursektor (Kulturschaffende, Kulturunternehmen, Laienkultur). Diese sektorspezifischen Hilfsmassnahmen wurden grösstenteils von Bund und Kantonen gemeinsam finanziert.

(Für die Bezugsvoraussetzungen sind die entsprechenden bundesrechtlichen und kantonalen Gesetzesgrundlagen massgebend. In vielen Fällen schliessen sich die oben erwähnten Massnahmenarten gegenseitig aus. D.h. ein Unternehmen, dass sektorspezifische Hilfsmassnahmen bezog, konnte nicht ohne Weiteres auch von den gesamtwirtschaftlichen Massnahmen profitieren.)

Der Kultursektor der Schweiz in Zahlen

Die Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Hilfsmassnahmen für den Kultursektor orientiert sich an der Statistik der Kulturwirtschaft des BFS.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick in Bezug auf die Grösse und die Zusammensetzung des Kultursektors in der Schweiz im Jahr 2020 und dient damit als Einordnungshilfe für die auf dieser Seite dargestellten Daten zu den gesamtwirtschaftlichen Hilfsmassnahmen.

Der Kultursektor, 2020

Kulturbereich

Anzahl

Unternehmen

Anzahl

Beschäftigte

Kulturerbe und Archive / Bibliotheken

513

13 037

Bücher / Presse

7 372

45 230

Bildende Künste

19 971

30 163

Darstellende Künste

9 804

24 762

Audiovision / Multimedia

3 788

20 236

Architektur

13 372

54 632

Werbung

3 940

16 810

Kunsthandwerk

1 032

3 759

Kulturausbildung

4 151

20 452

Total Kultursektor

63 943

229 081

Total Gesamtwirtschaft

616 787

5 289 594

Anteil des Kultursektors in % 10,4 4,3

Gesamtwirtschaftliche Hilfsmassnahmen

Zur Entlastung von Unternehmen und Arbeitnehmenden während der Covid-19-Pandemie wurden verschiedene Instrumente eingesetzt. Einerseits wurde auf Bewährtes wie die Kurzarbeit zurückgegriffen, andererseits wurden auch neue Massnahmen wie die Corona-Erwerbsausfallentschädigung (Corona-Erwerbsersatz), die sogenannten Covid-19-Überbrückungskredite oder die Programme zu Härtefallmassnahmen ins Leben gerufen und angewendet. Alle diese Hilfsinstrumente standen grundsätzlich der gesamten Wirtschaft zur Verfügung.

Kurzarbeit

Im Rahmen der Kurzarbeitsentschädigung wurden für das Jahr 2020 insgesamt gut 10,2 Mrd. Schweizer Franken ausbezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 bedeutet dies fast eine Zunahme um das 300-Fache. Auf den Kultursektor entfielen dabei mehr als 540 Mio. Schweizer Franken, was einem Anteil von 5,3% entspricht. Im Kultursektor waren mehr als 29 000 Arbeitnehmende in über 13 000 Betrieben von Kurzarbeit betroffen, wobei fast 19 Mio. Arbeitsstunden ausgefallen sind. Somit bezogen im Jahr 2020 mehr als 20% der Kulturunternehmen und knapp 13% der Beschäftigten im Kultursektor mindestens einmal Kurzarbeitsentschädigung.

Deutlich geringer fallen die Zahlen für 2021 aus. Gesamtwirtschaftlich wurden noch gut 4,8 Mrd. (- 5,4 Mrd.) Schweizer Franken ausbezahlt. Im Kultursektor waren noch 15 000 Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen, welche für gut 9 Mio. Arbeitsstunden in den Betrieben fehlten, was Entschädigungszahlungen in der Höhe von noch fast 266 Mio. Schweizer Franken verursachte. Im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie sind aber auch die Zahlen zu 2021 noch sehr hoch, deutlich höher als beispielsweise zuletzt bei der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/2010.

Kurzarbeit, nach Kulturbereich, 2020 und 2021

 

2020    2021

Kulturbereich

Betroffene Betriebe

Betroffene Arbeitnehmer

Ausfallstunden

Kurzarbeits- entschädigung in CHF   

Betroffene Betriebe

Betroffene Arbeitnehmer

Ausfallstunden

Kurzarbeit-sentschädigung in CHF

Kulturerbe und Archive / Bibliotheken

194

845

418'589

11'727'013

  128 348 203'712 5'939'027

Bücher / Presse

2'786

9'326

5'326'824

153'245'376

  1'653 5'151 2'820'129 80'379'711

Bildende Künste

2'239

2'588

2'185'239

57'592'665

  645 1'120 834'327 24'066'619

Darstellende Künste

2'203

5'216

3'311'031

100'261'576

  1'669 3'796 2'221'062 67'186'242

Audiovision / Multimedia

1'040

2'813

1'977'043

53'775'936

  380 1'521 1'013'990 27'781'358

Architektur

2'379

2'735

1'985'680

55'820'374

  385 435 369'632 11'407'783

Werbung

1'377

3'369

2'413'616

72'246'739

  539 1'727 1'130'987 35'420'564

Kunsthandwerk

370

953

849'124

25'226'895

  198 326 261'556 8'450'932

Kulturausbildung

627

1'520

363'014

12'695'928

  300 614 157'634 5'257'595

Total Kultursektor

13'206

29'365

18'830'160

542'592'500

  5'893 15'041 9'013'029 265'889'829

Total Gesamtwirtschaft

176'361

509'526

375'756'118

10'212'489'691

  72'312 235'081 180'314'315 4'825'855'350

Anteil des Kultursektors in %

7,5

5,8

5,0

5,3

  8.1 6.4 5.0 5.5

Zum Vergleich: Total Gesamtwirtschaft Jahr 2019

508

2'274

1'381'646

34'045'887

 

 

 

   

Faktor

347

224

272

300

 

 

     
Hinweise: Arbeitnehmende und Betriebe wurden nur einmal gezählt, auch wenn mehrfach Leistungen bezogen wurden. (Ausnahme: Wenn Betriebe das Tätigkeitsfeld gewechselt haben, kann es zu einer erneuten Zählung kommen.)

Corona-Erwerbsersatz

Ab März 2020 hatten Arbeitnehmende und Selbstständigerwerbende Anspruch auf Erwerbsersatz, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt waren. Unter anderem wurden Entschädigungen gesprochen für angeordnete Quarantäne, für Fälle, wo die Fremdbetreuung von Kindern nicht mehr möglich war, bei Zwangsschliessungen von Betrieben, bei Veranstaltungsverboten oder bei massgeblichen Umsatzeinbussen für spezielle Härtefälle.

2020 wurden im Kultursektor insgesamt knapp 22 000 solcher Leistungsansprüche ausbezahlt, was einem Betrag von knapp 232 Mio. Schweizer Franken entspricht. Insgesamt ging mehr als jeder zehnte Franken Corona-Erwerbsersatz an den Kultursektor. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2021 noch gut 14 500 Leistungen mit einem Gesamtbetrag von gut 157 Mio. Schweizer Franken verbucht.

Corona-Erwerbsersatz, nach Kulturbereich, 2020 und 2021
  2020 2021

Kulturbereich

Anzahl Leistungen

Betrag in CHF

 

Anzahl Leistungen

Betrag in CHF

Kulturerbe und Archive / Bibliotheken

60

115 832

111

205 783

Bücher / Presse

2 048

21 799 727

1 723

12 374 172

Bildende Künste

7 792

92 766 638

4 003

50 735 689

Darstellende Künste

4 513

42 021 129

3 675

40 048 037

Audiovision / Multimedia

1 563

18 325 508

1 093

15 741 420

Architektur

2 056

17 971 802

1 156

8 509 812

Werbung

918

11 833 789

914

13 557 106

Kunsthandwerk

541

7 224 639

468

3 326 490

Kulturausbildung

2 280

19 937 587

1 379

12 713 533

Total Kultursektor

21 771

231 996 651

14 522

157 212 042

Total Wirtschaft

246 823

2 064 659 163

255 040

1 546 067 071

Anteil Kultur in %

8,8

11,2

5,7

10,2

Doppelzählungen sind möglich, wenn eine Person mehrere Leistungsarten bezogen hat, oder in mehreren Branchen tätig war.

Härtefallmassnahmen 2020 und 2021

Im Rahmen des Covid-19-Gesetzes kann der Bund kantonale Härtefallmassnahmen unterstützen, wobei der Bund bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 5 Millionen Franken 70% der Finanzierung übernimmt und bei Unternehmen über 5 Millionen Franken Umsatz 100%. Die Massnahmen hatten zum Ziel, Unternehmen zu unterstützen, die besonders von der Pandemie betroffen waren.

Aufgeführt sind die Beiträge von Bund und Kantonen, welche im Rahmen der ab November 2020 in Kraft getretenen Covid-19-Härtefallverordnung 2020 (HFMV 20) geleistet wurden.

Ausgaben für Härtefallmassnahmen, 2020 und 2021, in CHF

Kulturbereich

2020

2021

Kulturerbe und Archive / Bibliotheken

102 339

11 765 898

Bücher / Presse

407 344

30 055 333

Bildende Künste

287 045

24 710 642

Darstellende Künste

25 500

10 572 186

Audiovision / Multimedia

372 436

11 797 862

Architektur

9 905

5 347 060

Werbung

35 050

15 970 134

Kunsthandwerk

13 944

4 996 533

Kulturausbildung

100 195

8 311 161

Total Kultursektor

1 353 758

123 526 810

Total Wirtschaft

38 364 648

4 548 751 999

Anteil Kultur in %

3,5 2,7

Covid-19-Überbrückungskredite 2020 und 2021

Zur Sicherstellung der Liquidität konnten Unternehmen, die von der Pandemie betroffen waren, zwischen dem 26.03.2020 und dem 31.07.2020 vom Bund verbürgte Überbrückungskredite in Anspruch nehmen. Auf Unternehmen des Kultursektors entfielen dabei insgesamt gut 8700 Kredite mit einer gesamten Kreditsumme von gut 766 Mio. Schweizer Franken. In den Jahren 2020 und 2021 wurden davon knapp 1500 Kredite im Umfang von gut 230 Mio. Schweizer Franken bereits wieder zurückbezahlt. Im gleichen Zeitraum musste der Bund für ausgefallene Kredite im Kulturbereich für gut 9,5 Mio. Schweizer Franken einstehen (honoriertes Kreditvolumen).

Covid-19-Überbrückungskredite, 2020 und 2021

Kulturbereich

Anzahl gewährte Kredite 

Gewährtes Kreditvolumen in CHF

Zurückbezahltes Kreditvolumen

Honoriertes Kreditvolumen*

Kulturerbe und Archive / Bibliotheken

25

2'725'497

649'000

0

Bücher / Presse

1'917

235'204'149

79'117'086

2'022'583

Bildende Künste

2'074

109'298'417

23'198'830

2'290'509

Darstellende Künste

316

23'655'831

3'450'860

24'888

Audiovision / Multimedia

738

72'088'841

16'182'518

306'458

Architektur

2'020

184'351'977

63'040'828

2'132'816

Werbung

1'110

104'369'898

34'772'597

2'395'338

Kunsthandwerk

259

25'516'053

8'038'662

152'809

Kulturausbildung

275

9'080'175

1'841'490

224'986

Total Kultursektor

8'734

766'290'838

230'291'871

9'550'389

Total Wirtschaft

137'864

16'942'545'825

5'064'728'311

282'328'994

Anteil Kultur in %

6,3

4,5

4,5

3,4

Nachdem die Bank die Bürgschaft in Anspruch genommen hat, zahlt die zuständige Bürgschaftsorganisation den ausstehenden Betrag des Covid-19-Kredits an die Bank aus. Diese Auszahlung an die Bank entspricht der Bürgschaftshonorierung. Der honorierte Betrag kann vom gewährten Kreditvolumen abweichen, da die Banken nur für denjenigen Kreditanteil die Bürgschaft in Anspruch nehmen, den die Kreditnehmenden verwendet haben.

Spezifische Massnahmen Kultursektor

Als Ergänzung zu den gesamtwirtschaftlichen Massnahmen des Bundes zur Abfederung der Pandemie wurden für den Kultursektor zusätzliche Massnahmen beschlossen. Finanziert wurden diese ausserordentlichen Ausgaben vom Bund und den Kantonen.

Neben der Kulturbranche wurden auch weitere einzelne Sektoren separat unterstützt. Darunter fallen beispielsweise der Profi- und Breitensport, der öffentliche Verkehr, die Luftfahrt oder der Tourismus.

Ausserordentliche Ausgaben des Bundes (Covid-19), 2020

Die ausserordentlichen Ausgaben des Bundes für den Kultursektor setzen sich aus folgenden Krediten zusammen:

Kredite ausserordentliche Ausgaben Bund (Covid-19), 2020

Covid: Soforthilfe für Kulturschaffende

7 621 750

Covid: Ausfallentschädigung Kulturunternehmen und -schaffende

138 916 495

Covid: Kulturvereine im Laienbereich

18 349 680

Covid: Ausbau der indirekten Presseförderung

11 778 456

Covid: Soforthilfe für Kulturunternehmen

4 474 000

Total Bund

181 140 381

Bei der Soforthilfe für Kulturschaffende handelt es sich um eine nicht zurückzahlbare finanzielle Soforthilfe des Bundes, welche auf Gesuch hin zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten beantragt werden konnte. Im Jahr 2020 wurden dafür gut 7,6 Mio. Franken aufgewendet, wobei die Gesuche über den Verein Suisseculture Sociale abgewickelt wurden. Als weitere Massnahme konnten die Kulturunternehmen zurückzahlbare zinslose Darlehen zur Sicherstellung der Liquidität beantragen. Dafür wurden 2020 knapp 4,5 Mio. aufgewendet. Kulturvereine im Laienbereich erhielten auf Gesuch hin nicht rückzahlbare Finanzhilfen für finanzielle Schäden durch Absage oder Verschiebung von Veranstaltungen. Insgesamt wurde dafür im Jahr 2020 gut 18,3 Mio. Schweizer Franken aufgewendet, wobei die Entschädigung pro Verein höchstens 10 000 Schweizer Franken betrug. Diese Gesuche wurden von anerkannten Dachverbänden abgewickelt.

Neben diesen, rein durch den Bund finanzierten Massnahmen, floss der Grossteil der Bundesgelder in ein paritätisch mit den Kantonen finanziertes Programm, bei welchem Kulturunternehmen und Kulturschaffende Ausfallentschädigungen geltend machen konnten. Gedeckt waren maximal 80 Prozent des entstandenen finanziellen Schadens. Die Kantone übernahmen dabei die eigentliche Vergabe der Hilfsgelder. Für 2020 überwies der Bund entsprechende Mittel in der Höhe von knapp 139 Mio. Schweizer Franken an die Kantone.

Ausserordentliche Ausgaben der Kantone (Covid-19), 2020

Die ausserordentlichen Ausgaben der Kantone setzen sich fast ausschliesslich aus den Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen und Kulturschaffende zusammen, welche von den Kantonen und vom Bund gemeinsam finanziert wurden. Neben dem oben bereits genannten Bundesbeitrag in der Höhe von knapp 139 Mio. Schweizer Franken steuerten die Kantone im Jahr 2020 insgesamt knapp 131 Mio. Schweizer Franken bei, wobei der Kantonsanteil auch noch einen geringen Anteil an anderen ausserordentlichen Ausgaben enthält (ca. 2 Mio. für ausserord. Personal- und Sachaufwand). Gemeinsam haben Bund und Kantone demnach für das Jahr 2020 knapp 270 Mio. Schweizer Franken für spezifische Hilfsmassnahmen im Kulturbereich ausbezahlt. Nachfolgende Übersicht zeigt die Verteilung dieser Ausgaben auf die einzelnen Kantone. Ausgewiesen wird dabei der Gesamtbetrag an ausserordentlichen Ausgaben für Covid-Massnahmen als Absolutbertrag (zweite Spalte) und als pro Kopf-Betrag (dritte Spalte) sowie dessen Zusammensetzung in Form der erwähnten Bundesbeiträge (vierte Spalte) und dem Anteil, welcher vom Kanton selber finanziert wurde (letzte Spalte).

Als pro-Kopf-Betrag betrachtet reicht die Spanne zwischen den Kantonen von 3 Franken im Nidwalden bis zu 82 Franken pro Kopf in Basel-Stadt.

Ausserordentliche Ausgaben der Kantone für Covid, 2020

Kanton

Ausserordentliche Ausgaben (inkl. Bundesbeitrag), CHF

Ausserordentliche Ausgaben (inkl. Bundesbeitrag), pro Kopf

Transferbeitrag Bund

Eigene Ausgaben Kanton (ohne Bundesbeitrag)

Zürich

74'750'779

48

38'204'100

36'546'679

Bern

29'655'691

28

16'077'065

13'578'626

Luzern

13'854'262

33

7'368'217

6'486'046

Uri

586'366

16

340'318

246'048

Schwyz

1'836'249

11

1'120'874

715'375

Obwalden

261'435

7

152'642

108'792

Nidwalden

144'061

3

100'000

44'061

Glarus

282'256

7

151'055

131'201

Zug

2'800'582

22

1'169'737

1'630'845

Fribourg

4'729'133

15

2'350'065

2'379'068

Solothurn

3'986'557

14

2'267'729

1'718'828

Basel-Stadt

16'124'090

82

12'134'231

3'989'859

Basel-Landschaft

4'518'213

16

1'866'713

2'651'500

Schaffhausen

1'956'117

24

955'076

1'001'041

Appenzell A.Rh.

1'904'149

34

968'300

935'849

Appenzell I.Rh.

271'153

17

141'419

129'734

St.Gallen

15'121'918

29

6'729'675

8'392'243

Graubünden

3'734'752

19

1'446'836

2'287'916

Aargau

11'275'177

16

7'860'017

3'415'161

Thurgau

4'502'136

16

2'173'036

2'329'100

Ticino

2'270'291

6

1'213'546

1'056'745

Vaud

32'635'693

40

16'456'570

16'179'123

Valais

9'935'102

29

5'113'089

4'822'013

Neuchâtel

7'339'450

42

4'006'420

3'333'030

Genève

24'051'400

48

7'852'900

16'198'500

Jura

1'379'736

19

696'868

682'868

Total

269'906'745

31

138'916'496

130'990'249

Anmerkung: Es handelt sich grundsätzlich um die Daten aus den Jahresrechnungen von Bund, Kantonen und verschiedenen kantonalen Fonds. Um sicherzustellen, dass die Covid-Hilfen einheitlich als ausserordentliche Ausgaben ausgewiesen werden können, wurden diese mittels Zusatzerhebung bei den kantonalen Finanzverwaltungen plausibilisiert. Einige Unschärfen sind dennoch wahrscheinlich, da teilweise gesprochene Beiträge und effektiv bezahlte Mittel vermischt wurden. Bei manchen Kantonen ist zudem nicht immer einwandfrei nachvollziehbar, wie Lotteriegelder Eingang in die Daten fanden (wo solche hinzugezogen wurden).

Wichtige Informationen zu den Daten auf dieser Seite
Die auf dieser Seite dargestellten Ausgaben sind nicht Teil der ordentlichen Kulturausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden, wie sie auf den übrigen Seiten der BFS-Statistik zur öffentlichen Kulturfinanzierung publiziert sind.

Die Daten zu den spezifischen Massnahmen für den Kultursektor stammen aus der Finanzstatistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung EFV. Es handelt sich dabei jedoch um ausserordentliche Ausgaben, welche in der BFS-Statistik zur öffentlichen Kulturfinanzierung der Vergleichbarkeit wegen per Definition ausgeschlossen sind.

Die Daten zu den Ausgaben für die gesamtwirtschaftlichen Hilfsmassnahmen stammen aus verschiedenen Quellen (SECO, BSV). Aufgrund methodischer Differenzen können die Daten zu den gesamtwirtschaftlichen Massnahmen nicht direkt mit denen zu den spezifischen Massnahmen für den Kultursektor verrechnet werden.

Auf dieser Seite nicht aufgeführt sind Hilfsgelder für Publikumsanlässe von überkantonaler Bedeutung, Bürgschaften für Start-ups sowie allfällige weitere Kosten der Pandemie wie beispielsweise steigende Ausgaben in Folge von Arbeitslosigkeit o. Ä.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Methodische Dokumente

Medienmitteilungen

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