Internetnutzung, medizinische Daten und digitale Medien in den Bibliotheken

Bedeutung des Indikators: Um die Chancengleichheit und die soziale Partizipation zu fördern, müssen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der ganzen Bevölkerung gleichermassen genutzt werden können. Indem die IKT den Gesundheitsfachpersonen den Zugriff auf die für die Behandlung erforderlichen Patientendaten vereinfachen und Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren schaffen, tragen sie zu einer besseren Qualität und mehr Effizienz im Gesundheitssystem bei. Auch der Zugang zu Kultur und Kulturerbe kann durch IKT erleichtert werden, insbesondere durch die Verbreitung und Übermittlung kultureller Inhalte über digitale, überall und jederzeit für alle frei zugängliche Kanäle.

Dieser Indikator zeigt den Anteil der Bevölkerung, die das Internet täglich nutzt, nach Alter und im internationalen Vergleich. Er verdeutlicht überdies, inwiefern Gesundheitsfachpersonen die medizinischen Daten ihrer Patientinnen und Patienten innerhalb sowie ausserhalb ihrer Institution teilen. Zudem gibt er Auskunft darüber, wie sich die Ausgaben von Universitätsbibliotheken für den Erwerb von elektronischen Medien im Zeitverlauf verändern.

Tabellen

Methodologie

Schweizerische Bibliothekenstatistik

Die Daten zu diesem Indikator stammen aus der Erhebung eBiblio der Schweizerischen Bibliotheksstatistik. Diese Erhebung wird vom Bundesamt für Statistik jedes Jahr bei den Bibliotheken in der Schweiz durchgeführt. Die Erhebung deckt alle Bibliotheken der folgenden Kategorien ab: Bibliotheken mit nationalem Auftrag, Universitätsbibliotheken, Bibliotheksverbunde der Universitäten, Bibliotheksverbunde der Fachhochschulen, Öffentliche Bibliotheken in den Städten (Gemeinden ab 10'000 Einwohnern plus Kantonsbibliotheken in kleineren Orten) und Bibliotheken der pädagogischen Hochschulen. Die öffentlichen und kombinierten Gemeindebibliotheken (Gemeinde- und Schulbibliotheken) in Gemeinden unter 10'000 Einwohnern werden nur in den Partnerkantonen erhoben.

Die Auswertungen dieses Indikators betreffen ausschliesslich die Kategorie der Universitätsbibliotheken. In der Schweiz gibt es folgende Universitätsbibliotheken:

-       Universitätsbibliothek Basel

-       Universitätsbibliothek Bern

-       Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg

-       Bibliothèque publique et universitaire de Genève

-       Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne

-       Bibliothèque centrale de l'Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL)

-       Biblioteche dell’Università della Svizzera italiana

-       Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern

-       Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg

-       Bibliothek der Universität St. Gallen

-       Bibliothek der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ)

-       Hauptbibliothek Universität Zürich

-       Zentralbibliothek Zürich

-       Bibliothèque de l'Université de Genève

-       Bibliothèques de l’Université de Neuchâtel

Ab 2006, verliert die Bibliothèque publique et universitaire de Genève ihren Status als Universitätsbibliothek und wird zu einer öffentlichen Bibliothek. Ab diesem Jahr ist sie also nicht mehr Teil der Kategorie der Universitätsbibliotheken.

Vor 2008 gab es die Bibliothek der Universität Genf noch nicht als zusammengeführte Einheit (es war ein Verbund von Universitätsbibliotheken). Deshalb liegen für diese Bibliothek erst Daten ab dem Jahr 2008 vor, als sie in die Grundgesamtheit aufgenommen wurde.

2008 fusionierten die Bibliothek der Universität Bern und der Bibliotheksverbund der Universität Bern zu einer einzigen Einheit. Dieser Prozess erfolgte in Etappen: Das Angebot an elektronischen Zeitungen und Zeitschriften des Bibliotheksverbunds der Universität Bern wurde 2007 an die Universität Bern verlagert und die Finanzen wurden 2008 zusammengelegt.

2010 fusionierten die Zentralbibliothek der ETH Lausanne und der Bibliotheksverbund der ETH Lausanne zu einer Einheit.

Vor 2017 waren die Bibliothèques de l’Université de Neuchâtel als Verbund organisiert und dementsprechend Teil der Kategorie der Bibliotheksverbunde der Universitäten.

 

Swiss eHealth Barometer: Akteure im Gesundheitswesen
Das gfs.bern erstellt im Auftrag der InfoSocietyDays anhand einer Befragung der Leistungserbringer das Swiss eHealth Barometer. Dazu werden in einer Online-Studie Ärztinnen und Ärzte in Praxen, IT-Verantwortliche von Spitälern, Apothekerinnen und Apotheker, Verantwortliche von Alters- und Pflegeheimen, IT-Verantwortliche auf Ebene der Kantone sowie Verantwortliche der Kantonalverbände von Curaviva befragt. Die Befragung der Akteure im Gesundheitswesen findet jedes Jahr jeweils zwischen Dezember und Februar statt.

 

Publikationen

Medienmitteilungen

Quellen

Links

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