IKT-Einsatz in den Unternehmen

Dieser Indikator zeigt, inwieweit die Beschäftigten der Unternehmen in der Schweiz Zugang zu Informations- und Komunikationstechnologien (IKT) haben. Die IKT sind in den meisten Branchen zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel geworden und haben die Arbeitsorganisation grundlegend verändert.

Dieser Indikator wird nach folgenden Dimensionen präsentiert:  

Tabellen

Methodologie

KOF-Studie zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Schweizer Unternehmen

Nach 2000, 2002, 2005 und 2008, führte die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) im Jahr 2011 eine repräsentative Umfrage auf der Basis des KOF-Unternehmenspanels zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Schweizer Unternehmen durch. Von 2005 an, hat die KOF die Fragen über die IKT in die Innovationserhebung integriert.

Im Jahre 2005, basierend auf einer nach Wirtschaftszweig und Unternehmensgrösse disproportional geschichteten Stichprobe (Grundgesamtheit: Unternehmen des privatwirtschaftlichen Sektors der Schweiz mit mindestens fünf Beschäftigten gemäss BFS-Betriebszählung 2001) wurden netto 6’609 Firmen befragt, von denen 2’555 Firmen brauchbare Antworten lieferten (Rücklaufquote 38.7%).

Im Jahre 2008, basierend auf einer nach Wirtschafts- und Grössenklassen disproportional geschichteten Stichprobe (Grundgesamtheit: Unternehmen des privatwirtschaftlichen Sektors der Schweiz mit mindestens fünf Beschäftigten gemäss BFS-Betriebszählung 2001) wurden netto 5932 Firmen befragt, von denen 2141 Firmen brauchbare Antworten lieferten (Rücklaufquote 36,1%).

Die Innovationserhebung 2011 wurde auf Basis des KOF-Unternehmenspanels durchgeführt. Dieses verwendet eine nach 34 Branchen (auf der NOGA-2008- Klassifikation basierend) und – innerhalb der einzelnen Branchen – nach drei Grössenklassen disproportional geschichtete Stichprobe der Sektoren Industrie, Baugewerbe und kommerzielle Dienstleistungen. Als Grundgesamtheit dienten die in der Betriebszählung 2008 erfassten Firmen mit mehr als fünf Beschäftigten.

Der Umfrage 2011 lag eine Nettostichprobe zugrunde, die 6591 Unternehmungen umfasste. Industrie: 2990 Firmen; Baugewerbe: 618 Firmen; Dienstleistungssektor: 2983 Firmen; 4258 dieser Unternehmen waren bereits an früheren Innovations- und Investitionsumfragen der KOF beteiligt, während 2333 Firmen – also ein gutes Drittel – erstmals in die Innovationserhebung einbezogen wurden.

Es gingen 2363 auswertbare Antworten ein, was einer Rücklaufquote von 35.9% entspricht. Der Rücklauf darf angesichts des umfangreichen Frageprogramms und des relativ hohen Schwierigkeitsgrads vieler Fragen als gut bezeichnet werden.

Die Innovationsumfrage 2015 wurde wie schon 2011 auf Basis einer geschichteten Zufallsstichprobe mit 34 Branchen (gemäss NOGA 2008) und drei branchenspezifischen Grössenklassen durchgeführt, wobei in der Stichprobe nur Schweizer Firmen mit mindestens 5 Angestellten enthalten sind. Es wurden 5908 Firmen angeschrieben (Industrie: 2730, Bau: 558, Dienstleistungen: 2620). Insgesamt wurden 1777 auswertbare Fragebögen retourniert, was einer Rücklaufquote von 30.0% entspricht.

Der Sektor Industrie wird dabei in zwei Teilsektoren unterteilt (NOGA2008):
a.       Hightech umfasst die Branchen Chemie (NOGA 19, 20), Pharma, (21), Kunststoffe (22), Maschinen (28), Elektrotechnik (27), Elektronik/Instrumente (261, 262, 263, 264, 2651, 266, 267, 268), Reparatur (33), Medizinaltechnik (325), Fahrzeuge (29, 30).
b.      Alle anderen Industriebranchen sind lowtech.

Im Dienstleistungssektor unterscheiden wir zwischen «modernen» Dienstleistungen und «traditionellen» Zweigen.
a.       Moderne DL umfassen: Telekommunikation (53, 61), Medien (58, 59, 60), Informationstechnologie (62, 63), Banken/Versicherungen (64, 65, 66), Technische Unternehmens-DL und F&E (71, 72); Nichttechnische Unternehmens-DL (69, 70, 73, 74, 78, 80, 82).
b.      Alle anderen Dienstleistungsindustrien sind traditionelle Dienstleistungen

Definitionen

Quellen

Links

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