Bekämpfung Internetkriminalität

Mit der Verbreitung des Internets sind die Nutzerinnen und Nutzer zunehmend Internetkriminalität ausgesetzt: Hacking, Verbreitung von schädlicher Software, Betrug, Phishing, Kinderpornografie usw.

Zur angemessenen Bekämpfung dieser Gefahren bedarf es der Unterstützung aller Akteure. In diesem Zusammenhang zeigt der vorliegende Indikator die Zusammenarbeit und die Mobilisierung von Bevölkerung und Staat zur Bekämpfung der Internetkriminalität auf.

Der Indikator gibt keine Auskunft über die Zu- oder Abnahme der Internetkriminalität. Vielmehr informiert er über die Wahrnehmung bestimmter krimineller Handlungen durch die Bevölkerung sowie über deren Bereitschaft, ihren Verdacht den Behörden zu melden.

Dieser Indikator wird nach folgendem Aspekt dargestellt:

Tabellen

Daten

Methodologie

Das Bundesamt für Polizei (fedpol) stellt online ein Formular zur Verfügung, mit dem die Bevölkerung verdächtige Internetseiten oder -inhalte melden kann. Nach der Analyse der erstellten Dossiers und Fälle werden diese entsprechend ihrer Relevanz an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden im In- und Ausland weitergeleitet.
Als strafrechtlich relevant gelten Inhalte im Internet, die eines der nachstehenden Merkmale aufweisen (nicht abschliessend):
• harte Pornografie (sexuelle Handlungen mit Kindern, Tieren oder Gewalttätigkeit)
• legale Pornografie, die auch von Minderjährigen konsumiert werden kann, wenn weder ein Kinderschutz noch eine Alterskontrolle angeboten wird
• Gewaltdarstellung
• Rassismus, Extremismus
• Ehrverletzungen, Drohungen
• Betrug, Wirtschaftsverbrechen
• unbefugtes Eindringen in Computersysteme, Verbreitung von Computerviren, Datenbeschädigung

Quellen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Wirtschaftsstrukur und -analysen
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz
Tel.
+41 58 463 62 99

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/kultur-medien-informationsgesellschaft-sport/informationsgesellschaft/indikatoren/bekaempf-internetkriminalitaet.html