Jugendsanktionen

Angaben zu Strafen und Massnahmen stehen seit 1999 zur Verfügung.

Das Jugendstrafrecht sieht folgende Strafen vor: Freiheitsentzug, persönliche Leistung, Busse oder Verweis. Auch kann mittels Strafbefreiung auf eine Strafe verzichtet werden. Als Massnahmen können verhängt werden: Unterbringung in eine geschlossene oder offene Einrichtung, ambulante Behandlung, persönliche Betreuung und Aufsicht.

Hauptanktion, Massnahmen und Untersuchungshaft, 2020
Total Verurteilungen mit Hauptsanktion1 20 611
Freiheitsentzug
949

unbedingt

260

teilbedingt

54

bedingt

635

Persönliche Leistung 6 487

unbedingt

4 608

teilbedingt

558

bedingt

1 321

Nur Busse 5 692

unbedingt

5 148

teilbedingt

180

bedingt

364

Verweis 6 898
Nur Massnahme 20
Strafbefreiung 565
Total Urteile mit Massnahme
428

Stationäre Massnahme

63

Ambulante Massnahme

365
¹ Pro Urteil wird eine Hauptsanktion festgelegt und nur diese wird in der Tabelle ausgewiesen. Dafür wurde eine Hierarchisierung der Sanktionen nach ihrem Schweregrad erstellt und immer nur die schwerste Sanktion berücksichtigt. Für Jugendliche wird als schwerste Sanktion der Freiheitsentzug erachtet, gefolgt von der Persönlichen Leistung, der Busse, dem Verweis, der Massnahme und schliesslich der Strafbefreiung. Quelle: Jugendstrafvollzugsstatistik der vorsorglich angeordneten Schutzmassnahmen und der Sanktionen (JUSAS), Stand der Datenbank: 14.06.2021

Weiterführende Informationen

Tabellen

Tabellen zu den Jugendsanktionen

Publikationen

Historische Daten

Grundlagen und Erhebungen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Kriminalität und Strafrecht
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/strafjustiz/jugendsanktionen.html