30.09.2021 - Neue statistische Informationen

Energiekonten sowie Konten der Luftemissionen und der umweltbezogenen Steuern im Jahr 2019

2019 belief sich der Treibhausgas-Fussabdruck der Schweiz auf 109 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, wobei 64% der Emissionen im Ausland entstanden. Seit 2000 hat der Treibhausgas-Fussabdruck insgesamt um 12% abgenommen – die inländischen Emissionen um 15%, die importbedingten um 11%. 
  
2019 war die Wirtschaft für zwei Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich, die Haushalte für einen Drittel. Zwischen 2000 und 2019 hat der Energiebedarf der Wirtschaft insgesamt um 3,1% zugenommen, derjenige der Haushalte ist um 3,4% gesunken. 
  
Zwischen 1990 und 2020 haben sich die Einnahmen aus den umweltbezogenen Steuern mehr als verdoppelt und stiegen von 4,5 auf 9,8 Milliarden Franken, zu laufenden Preisen. 2020 sind sie im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 3,9% zurückgegangen, dies infolge der Covid-19-Pandemie. Knapp 87% dieses Rückgangs ist auf die tieferen Einnahmen aus der Mineralölsteuer, insbesondere aus Benzin und Diesel, zurückzuführen. 2020 stammten die Einnahmen aus den umweltbezogenen Steuern zu 69% aus Energiesteuern, zu 29% aus Transportsteuern und zu 3% aus Emissionssteuern. Im selben Jahr beliefen sie sich auf 1,4% des Bruttoinlandprodukts (BIP) und 5,0% des Totals der Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben. 

Thema Raum und Umwelt

Zugeordnete Dokumente



https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.gnpdetail.2021-0273.html