29.09.2020 - Neue statistische Informationen

Energiekonten sowie Konten der Luftemissionen und der umweltbezogenen Steuern im Jahr 2018

2018 belief sich der Treibhausgas-Fussabdruck der Schweiz auf 114 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, wobei 65% der Emissionen im Ausland entstanden. Seit 2000 hat der Treibhausgas-Fussabdruck insgesamt um 11% abgenommen – die inländischen Emissionen um 15%, die importbedingten um 8%.

2018 war die Wirtschaft für rund zwei Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich, die Haushalte für rund ein Drittel. Zwischen 2000 und 2018 hat der Energiebedarf der Wirtschaft insgesamt um 2,1% zugenommen, derjenige der Haushalte ist um 3,7% gesunken.

Zwischen 1990 und 2019 haben sich die Einnahmen aus den umweltbezogenen Steuern mehr als verdoppelt und stiegen von 4,5 auf 10,1 Milliarden Franken, zu laufenden Preisen. 2019 stammten diese Einnahmen zu 70% aus Energiesteuern, zu 28% aus Transportsteuern und zu 3% aus Emissionssteuern. Im selben Jahr betrugen sie 1,4% des Bruttoinlandprodukts (BIP) und 5,1% des Totals der Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben. Zu beachten ist, dass durch eine Änderung der Klassifizierung bei der Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) im Jahr 2020 die Schwerverkehrsabgabe und die Autobahnvignette nicht mehr als Steuern, sondern als Gebühren verbucht werden.

Thema Raum und Umwelt

Zugeordnete Dokumente




https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken.gnpdetail.2020-0325.html