Infektionskrankheiten

Seit den 1980er-Jahren ist die Zahl der neuen Tuberkulosefälle um das Zweieinhalbfache gesunken. Die Zahl der neu diagnostizierten Fälle des humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ist ebenfalls zurückgegangen.

Infektionskrankheiten

2018

Neue HIV--Diagnosen

425

Neue HIV-Diagnosen /100 000 Einw.

5,0

Neue Tuberkulosefälle

513

Neue Tuberkulosefälle/100 000 Einw.

6,0
Stand: Oktober 2019 Quelle: BAG - Meldesystem der meldepflichtigen Infektionskrankheiten

Die Zahl der neuen Tuberkulosefälle ist seit 2005 nicht mehr rückläufig. Seither wurden pro Jahr 500 bis 600 Fälle registriert. Zwei Drittel Tuberkulosefälle treten bei Personen ausländischer Herkunft auf.

Infektionen mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV)

Die neu diagnostizierte Fälle des humanen Immundefizienz-Virus (HIV) beliefen sich 2018 auf 425. Diese Zahl ist seit 2009 rückläufig. Sie war bereits in den 1990er-Jahren stark zurückgegangen. 42% der 2018 neuen Diagnosen betrafen Männer, die Sex mit Männern hatten.

Sterblichkeit bei Infektionskrankheiten

Die standardisierte Sterberate bei Infektionskrankheiten war bis 1984 rückläufig. Danach setzte im Zuge der Aids-Epidemie ein erneuter Anstieg ein, der zwischen 1992 und 1994 seinen Höhepunkt erreichte. Ohne die aidsbedingten Todesfälle wäre die Sterblichkeit seit den frühen 1980er-Jahren stabil geblieben.

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