Patient/innen, Hospitalisierungen

Seit 2013 wurden pro Jahr über eine Million Menschen hospitalisiert, wovon etwas 25% im Lauf eines Jahres mehrmals in ein Spital eingewiesen wurden. Die Dauer der Spitalaufenthalte steigt mit zunehmendem Alter an und ist in psychiatrischen Kliniken fünfmal höher als in Spitälern für allgemeine Pflege. Zusätzlich werden jährlich 4 Millionen Personen im ambulanten Spitalbereich behandelt.

Spitäler : Patient/innen, Hospitalisierungen

2017

Männer

Frauen

Anzahl Patient/innen  

473'197 568'619

Hospitalisierungen, Total  

687'670 780'575

   - Hospitalisierungen in psychiatrischen Kliniken

32'681 33'267

   - Hospitalisierungen in Rehabilitationskliniken

28'385 31'727

Hospitalisierungen pro 1000 Einwohner/innen, Akutpflege  

138,2 154,0

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer, in Tagen

5,4 5,3
Ambulante Patient/innen   1'842'017 2'176'783
Quellen: MS, PSA

Hospitalisierungsrate, interkantonale Flüsse, Mehrfachhospitalisierungen

Einige Kantone wie Basel-Stadt haben eine starke Magnetwirkung auf ausserkantonale Patientinnen und Patienten, während andere ihre Patientinnen und Patienten eher in anderen Kantonen behandeln lassen. In den Weiterführenden Informationen (am Ende der Seite) wird eine Publikation aufgeführt, in der die Entwicklung der ausserkantonalen Hospitalisierungen zwischen 2006 und 2016 sowie deren Merkmale aufgezeigt werden.
Die höchste Hospitalisierungsrate weisen die 60- bis 84-Jährigen auf. Ein Drittel der Personen ab 65 Jahren, die 2017 hospitalisiert wurden, wurden im selben Jahr mindestens noch ein weiteres Mal in ein Spital eingewiesen.

Diagnosen

Verletzungen waren der häufigste Grund für eine Hospitalisierung. Zweithäufigste Ursache waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (Arthrose, Gelenkprobleme, Rückenprobleme), gefolgt von Erkrankungen des Kreislaufsystems. Wegen Problemen des Muskel-Skelett Systems wurden zahlenmässig mehr Frauen als Männer behandelt, bei den Kreislauferkrankungen ist das Geschlechterverhältnis umgekehrt.

Behandlungen

Etwas mehr als vier von zehn Hospitalisierungen waren mit einem chirurgischen Eingriff verbunden. Bei etwas mehr als einem Viertel der Fälle bestand die Hauptbehandlung aus diagnostischen und therapeutischen Massnahmen. Die häufigsten chirurgischen Eingriffe waren Eingriffe am Muskel-Skelett-System und am Verdauungstrakt. Erfasst werden die Hauptbehandlungen gemäss der Schweizerischen Operationsklassifikation (CHOP).

Diagnosebezogene Fallkosten

Die Tabellen zu den diagnosebezogenen Fallkosten beruhen auf Daten aus einer rund 100 Spitäler (sog. «Netzwerkspitäler») umfassenden Stichprobe. In den Tabellen werden die Kosten nach Diagnosegruppe ausgewiesen, aufgeschlüsselt nach Spitaltyp, Alter, Geschlecht und Aufenthaltsdauer. Die angegebenen Werte umfassen sämtliche auf den Fall verrechneten Kosten: Arzthonorare, Medikamente, medizinisches Material, medizinische Bildgebung, Bettenbelegung usw.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Publikationen

Medienmitteilungen

Patientendaten Spital ambulant: Standardtabellen

Medizinische Statistik der Krankenhäuser: Standard Tabellen

Grundlagen und Erhebungen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung
Espace de l'Europe 10
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Kontakt

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