Geldpolitik

Das Wichtigste in Kürze

Die Notenbankgeldmenge, bestehend aus dem Notenumlauf und den Sichtguthaben der Banken bei der Nationalbank, lag im Dezember 2015 rund 80 Mrd. Fr. über dem entsprechenden Vorjahresstand. Der Anstieg im Januar war vor allem auf Devisenkäufe der Nationalbank rund um die Aufhebung des Mindestkurses zurückzuführen. Weitere Devisenkäufe nahm die Nationalbank insbesondere Ende Juni vor, als die Ankündigung Griechenlands, eine Volksabstimmung zum EU-Rettungsplan durchzuführen, die Märkte verunsicherte. Der Hauptteil des Anstiegs der Notenbankgeldmenge entfällt auf höhere Sichtguthaben der Banken bei der Nationalbank.

Entwicklung der Geldmengen M1, M2 und M3, in Millionen Franken
Monatsende September
Bargeld-
umlauf
Sicht-
einlagen
Geldmenge M1 Geldmenge M2 Geldmenge M3
2012 56 692 324 400 522 052 825 539 867 668
2013 64 795 337 393 550 480 867 266 910 916
2014 64 031 333 409 565 481
891 505 941 345
2015 69 404 321 040 569 406
900 098 953 498
2016 76 434 373 192 584 629 931 411 981 701
Quelle: Schweizerische Nationalbank (SNB)

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