Versorgung

Unter Energieversorgung wird die Gesamtheit der Einrichtungen und Vorgänge für die Bereitstellung von Energie verstanden – von der Gewinnung bis zu deren Verteilung an die Endverbraucher. Die Schweiz verfügt, abgesehen von erneuerbaren Quellen, über geringe Energievorkommen und ist, um ihren Bedarf zu decken, zum Grossteil auf Importe angewiesen.

Energetisch war die Schweiz 2018 zu 75% vom Ausland abhängig, Tendenz sinkend. Von den im Inland vorhandenen Energieträgern werden neben Müll und Industrieabfällen in erster Linie erneuerbare Quellen genutzt, sprich Wasserkraft, Brennholz, Sonne, Wind, Biogas, biogene Treibstoffe und Umweltwärme. Importiert werden hingegen Erdöl (Rohöl, Brenn- und Treibstoffe), Erdgas, Kohleprodukte, nukleare Brennelemente und im Winterhalbjahr Elektrizität.

2018 wurden in der Schweiz knapp 64 000 Gigawattstunden Strom produziert, wobei die Wasser- und Kernkraftwerke zu 55% bzw. 36% beitrugen. Der Rest stammte aus konventionellen thermischen Kraftwerken (4,5%) und diversen erneuerbaren Quellen (4%), wie Biogas-, Photovoltaik- oder Windenergieanlagen. Seit einigen Jahren wird im Winterhalbjahr Elektrizität importiert, im Sommerhalbjahr werden Überschüsse exportiert. 2018 war der Import/Export-Saldo negativ, d.h. es wurde mehr Elektrizität exportiert als importiert, und zwar rund 3% der genutzten Menge.

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