Höhere Fachschulen

Höhere Fachschulen (HF) bieten institutionelle Ausbildungen an. Grundlage für die Erarbeitung der einzelnen Bildungsgänge und deren Anerkennung durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) bilden Rahmenlehrpläne, die die Ausbildungen regeln. Sie sind für alle Bildungsanbieter verbindlich. Ausbildungen an höheren Fachschulen führen zu einem eidgenössisch anerkannten HF-Abschluss.

Studierende der höheren Fachschulen: Entwicklung seit 2000/01
  2000/01 2005/06 2010/11 2015/16 2017/18
Total 9 213 10 173 21 867 29 786 32 756
  Frauen (%)
26,6 28,7 45,5 46,6 46,8
  Ausländer/innen (%) 10,7 10,9 11,7 12,1 12,4
Quelle: BFS – Statistik der Lernenden (SDL)
Stand: Februar 2019

Die Anzahl der Studierenden an einer höheren Fachschule hat zwischen 2000/01 und 2017/18 sehr stark zugenommen (+256%). Dasselbe gilt für den Frauenanteil, der im gleichen Zeitraum von 27% auf 47% angestiegen ist. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen blieb hingegen stabil (zwischen 10% und 12% der Studierenden).

Das im Studienjahr 2017/18 am häufigsten frequentierte Ausbildungsfeld war die Krankenpflege und Geburtshilfe (22% der Studierenden). Danach folgen die Ausbildungsfelder Management und Verwaltung (15%) und Kinder- und Jugendarbeit (10%). Alle weiteren Ausbildungsfelder hatten einen Anteil von weniger als 8%. Die Verteilung der Studierenden nach Geschlecht variiert stark zwischen den diversen Ausbildungsfeldern.

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