Ausbildungssituation in der höheren Berufsbildung

Ausbildungen der HBB gehe in der Regel mit einer Erwerbstätigkeit einher. Dies führt phasenweise zu einer Mehrbelastung, hat aber häufig auch eine finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber zur Folge.

Durchschnittlich investieren Kandidatinnen und Kandidaten der höheren Berufsbildung für ihre Ausbildung zwischen 15 und 25 Stunden in der Woche (Kursphase). Die durchschnittlich investierte Zeit ist am tiefsten bei den Personen, die einen eidgenössischen Fachausweis machen, und am höchsten, wenn ein Diplom an einer höheren Fachschule angestrebt wird.
Die Phasen der Abschlussarbeit und der Prüfungsvorbereitung erfordern in allen Abschlussarten mehr Zeitaufwand als die reine Ausbildungsphase. Während die Kandidatinnen und Kandidaten für einen eidgenössischen Fachausweis am meisten Zeit in die Vorbereitungen für die Abschlussprüfung investieren (21 Stunden pro Woche), wenden die Kandidatinnen und Kandidaten für ein eidgenössisches Diplom und ein Diplom der höheren Fachschule die meiste Zeit für die Erstellung der Abschlussarbeit auf (26 bzw. 32 Stunden pro Woche).

Der Anteil Frauen unter den knapp 18 000 Kandidatinnen und Kandidaten für einen eidgenössischen Fachausweis liegt bei 37%. Die grösste Altersklasse mit gut einem Drittel der Kandidatinnen und Kandidaten liegt, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, zwischen 25 und 29 Jahren. Insgesamt bestehen rund 13 800 ihre Prüfung. Vier Fünftel des Prüfungsjahrgangs 2016 haben ihre Ausbildung zwischen April 2013 und Oktober 2015 begonnen. Vom Arbeitgeber während ihrer Ausbildung finanziell unterstützt wurden 58%. Insgesamt würden 88% wieder dieselbe Ausbildung und 76% denselben Ausbildungsanbieter wählen.

Der Anteil Frauen unter den gut 3 800 Kandidatinnen und Kandidaten für ein eidgenössisches Diplom liegt bei 25%. Ein Drittel der Kandidatinnen und knapp ein Viertel der Kandidaten sind zwischen 30 und 34 Jahre alt. Insgesamt bestehen knapp 2 750 ihre Prüfung. Vier Fünftel des Prüfungsjahrgangs 2016 haben ihre Ausbildung zwischen Oktober 2011 und Oktober 2015 begonnen. Vom Arbeitgeber während ihrer Ausbildung finanziell unterstützt wurden 56%. Insgesamt würden 88% wieder dieselbe Ausbildung und 78% denselben Ausbildungsanbieter wählen.

Der Anteil Frauen unter den gut 8 600 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Diplom einer höheren Fachschule liegt bei 48%. Die grösste Altersklasse mit knapp der Hälfte der Kandidatinnen und Kandidaten liegt, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, zwischen 25 und 29 Jahren. Insgesamt bestehen rund 8 200 ihre Prüfung. Vier Fünftel des Prüfungsjahrgangs 2016 haben ihre Ausbildung zwischen September 2012 und September 2014 begonnen. Vom Arbeitgeber während ihrer Ausbildung finanziell unterstützt wurden 39%. Insgesamt würden 87% wieder dieselbe Ausbildung und 76% denselben Ausbildungsanbieter wählen.

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