Universitäre Hochschulen

Die zehn kantonalen Universitäten, die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen sowie einige andere universitäre Institutionen bilden zusammen die universitären Hochschulen (UH). Lehre und Forschung machen den Hauptteil der von den UH angebotenen Leistungen aus. Sie verteilen sich auf sieben grosse Bereiche: Geistes- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Recht, exakte und Naturwissenschaften, Medizin und Pharmazie, technische Wissenschaften und Interdisziplinäre.

Personen, die wegen des Studiums in die Schweiz kommen, entscheiden sich im Allgemeinen häufiger für eine Ausbildung auf Master- als auf Bachelorstufe. Diese Feststellung gilt für die UH, allerdings bevorzugen die UH-Studierenden vor allem das Doktoratsstudium. Auf dieser Studienstufe hat der Anteil der Eintritte von Bildungsausländerinnen und -ausländern von 36% zu Beginn der 2000er-Jahre auf 56% im Studienjahr 2019/20 zugenommen.

Eintritte (auf Stufen Bachelor/Diplom) und Studierende an den universitären Hochschulen nach Fachbereichsgruppe, Geschlecht und Staatsangehörigkeit (Kategorie), 2019/20
  Eintritte Studierende    
  Total Total % Frau % Ausland
Geistes- und Sozialwissenschaften 5 637 45 601 68.3 24.8
Wirtschaftswissenschaften 3 122 22 176 35.5 35.0
Recht 2 192 15 996 59.2 17.9
Exakte und Naturwissenschaften 4 324 29 879 39.6 42.0
Medizin und Pharmazie 2 320 19 026 62.8 22.0
Technische Wissenschaften 2 653 19 565 31.6 45.3
Interdisziplinäre und andere  475 4 426 46.5 23.7
Total 20 723 156 669 51.4 31.0
Quelle: BFS - SHIS-studex

2019/20 waren mehr als 156 000 Studierende an einer universitären Hochschule immatrikuliert. Der grösste Anteil entfiel auf die Geistes- und Sozialwissenschaften (29%). Die Geschlechterverteilung variierte nach Fachbereich. In den Geistes- und Sozialwissenschaften betrug der Frauenanteil 68%, in den technischen Wissenschaften 32%. Ausländische Studierende waren in den technischen Wissenschaften (45%) und in den exakten und Naturwissenschaften (42%) am stärksten und in den Fachbereichen Recht (18%) sowie Medizin und Pharmazie (22%) am schwächsten vertreten.

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