Universitäre Hochschulen

Die zehn kantonalen Universitäten, die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen sowie einige andere universitäre Institutionen bilden zusammen die universitären Hochschulen (UH). Lehre und Forschung machen den Hauptteil der von den UH angebotenen Leistungen aus. Sie verteilen sich auf sieben grosse Bereiche: Geistes- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Recht, exakte und Naturwissenschaften, Medizin und Pharmazie, technische Wissenschaften und Interdisziplinäre.

Personen, die wegen des Studiums in die Schweiz kommen, entscheiden sich im Allgemeinen häufiger für eine Ausbildung auf Master- als auf Bachelorstufe. Diese Feststellung gilt für die UH, allerdings bevorzugen die UH-Studierenden vor allem das Doktoratsstudium. Auf dieser Studienstufe hat der Anteil der Eintritte von Bildungsausländerinnen und -ausländern von 35% zu Beginn der 2000er-Jahre auf 54% im Studienjahr 2020/21 zugenommen.

Eintritte (auf Stufen Bachelor/Diplom) und Studierende an den universitären Hochschulen nach Fachbereichsgruppe, Geschlecht und Staatsangehörigkeit (Kategorie), 2020/21
  Eintritte Studierende    
  Total Total % Frau % Ausland
Geistes- und Sozialwissenschaften 6 498 47 387 68,7 25,1
Wirtschaftswissenschaften 3 555 23 037 36,0 35,3
Recht 2 470 16 668 60,3 17,8
Exakte und Naturwissenschaften 4 907 32 048 39,9 42,6
Medizin und Pharmazie 2 484 20 478 63,7 22,7
Technische Wissenschaften 2 737 20 332 31,6 45,7
Interdisziplinäre und andere  509 4 625 47,6 24,0
Total 23 160 164 575 51,8 31,4
Quelle: BFS - SHIS-studex

2020/21 waren mehr als 164 000 Studierende an einer universitären Hochschule immatrikuliert. Der grösste Anteil entfiel auf die Geistes- und Sozialwissenschaften (29%). Die Geschlechterverteilung variierte nach Fachbereich. In den Geistes- und Sozialwissenschaften betrug der Frauenanteil 69%, in den technischen Wissenschaften 32%. Ausländische Studierende waren in den technischen Wissenschaften (46%) und in den exakten und Naturwissenschaften (43%) am stärksten und in den Fachbereichen Recht (18%) sowie Medizin und Pharmazie (23%) am schwächsten vertreten.

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