Obligatorische Schule

Die obligatorische Schule dauert gemäss HarmoS-Konkordat elf Jahre. Sie wird unterteilt in die Primar- und Sekundarstufe I. Die Primarstufe, inklusive Kindergarten oder Eingangsstufe umfasst acht Jahre und die Sekundarstufe I drei Jahre. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf besuchen Sonderschulen, Sonderklassen oder werden in Regelklassen integriert, wo sie ebenfalls sonderpädagogische Unterstützung erhalten.

Lernende der obligatorischen Schule(1): Entwicklung seit 2000/01
  2000/01 2005/06 2010/11 2015/16 2018/19
Total 948 957 947 691 913 012 928 339 954 811
  Frauen (%) 48.7 48.6 48.6 48.5 48.5
  Ausländer/innen (%) 21.3 22.2 24.3 26.6 27.5
148 167 146 474 148 879 170 557 176 229
  Frauen (%) 48.4 48.4 48.7 48.7 48.2
  Ausländer/innen (%) 23.4 24 25.7 27.3 28.2
473 739 454 092 436 076 477 502 517 905
  Frauen (%) 49.3 49.2 49 49.1 48.6
  Ausländer/innen (%) 20 21.4 23.9 26.5 27.8
278 457 298 436 290 927 249 074 260 677
  Frauen (%) 49.7 49.6 49.4 49 48.7
  Ausländer/innen (%) 18.8 19.3 22 24 26.3
48 594 48 689 37 130 31 206 -
  Frauen (%) 37.9 37.7 36.5 35.1 -
  Ausländer/innen (%) 40.9 41.5 41 45.9 -
1 Ab dem Schuljahr 2017/18 sind die Schüler/innen der Sonderschulklassen, der Klassen für Fremdsprachige, der Einführungsklassen und der anderen Sonderklassen in den verschiedenen Bildungsstufen der obligatorischen Schule und nicht mehr in der getrennten Kategorie «Separativer Unterricht» integriert.
2 Kindergarten, Eingangsstufe
Quelle: BFS – Statistik der Lernenden (SDL)
Stand: Februar 2020

Im Schuljahr 2018/19 besuchten rund 955 000 Lernende die obligatorische Schule. 18% von ihnen besuchten die Primarstufe 1-2 (Kindergarten, Eingangsstufe), 54% die Primarstufe 3-8 und 27% die Sekundarstufe I. Die Mädchen machten auf jeder Stufe knapp die Hälfte und die Kinder und Jugendlichen ausländischer Staatsangehörigkeit rund einen Viertel aus. Nach einer stabilen Zeitspanne zwischen 2000/01 und 2005/06 sanken die Bestände in der obligatorischen Schule bis 2012/13 stetig und nahmen danach wieder zu. Diese Schwankungen sind in erster Linie auf die demografische Entwicklung der entsprechenden Altersklassen zurückzuführen.

Im Schuljahr 2018/19 machten die Kinder und Jugendlichen ausländischer Staatsangehörigkeit im gesamtschweizerischen Durchschnitt 27% aus. Es gibt jedoch grosse Unterschiede zwischen den Kantonen. Im Kanton Genf ist der Ausländeranteil am höchsten (43%), im Kanton Appenzell Innerrhoden am geringsten (knapp 9%).

Weiterführende Informationen

Tabellen

Daten

Grundlagen und Erhebungen

In diesem Thema

Sonderpädagogik

Lernende mit einem sonderpädagogischen Bildungsbedarf, sonderpädagogisches Personal, Sonderschulen

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