Obligatorische Schule

Im Schuljahr 2020/21 besuchten rund 976 000 Lernende die obligatorische Schule. 19% von ihnen besuchten die Primarstufe 1-2 (Kindergarten, Eingangsstufe), 54% die Primarstufe 3-8 und 27% die Sekundarstufe I. Die Mädchen machten auf jeder Stufe knapp die Hälfte und die Kinder und Jugendlichen ausländischer Staatsangehörigkeit etwas mehr als einen Viertel aus.

Lernende der obligatorischen Schule(1): Entwicklung seit 2000/01
  2000/01 2005/06 2010/11 2015/16 2020/21
Total 948 957 947 669 913 153 928 284 976 105
  Frauen (%) 48,7 48,6 48,6 48,5 48,5
  Ausländer/innen (%) 21,3 22,2 24,3 26,7 27,3
148 167 146 474 148 879 170 576 181 082
  Frauen (%) 48,4 48,4 48,7 48,7 48,5
  Ausländer/innen (%) 23,4  24,0 25,8 27,4 28,4
473 739 454 092 436 073 477 499 530 230
  Frauen (%) 49,3 49,2  49,0 49,1 48,6
  Ausländer/innen (%)  20,0 21,4 23,9 26,6 27,5
278 457 298 414 291 037 249 041 264 793
  Frauen (%) 49,7 49,6 49,4  49,0 48,5
  Ausländer/innen (%) 18,8 19,3  22,0 24,1  26,0
48 594 48 689 37 164 31 168 .
  Frauen (%) 37,9 37,7 36,5 35,1 .
  Ausländer/innen (%) 40,9 41,5 41,2  46,0 .
1 Ab dem Schuljahr 2017/18 sind die Schüler/innen der Sonderschulklassen, der Klassen für Fremdsprachige, der Einführungsklassen und der anderen Sonderklassen in den verschiedenen Bildungsstufen der obligatorischen Schule und nicht mehr in der getrennten Kategorie «Separativer Unterricht» integriert.
2 Kindergarten, Eingangsstufe
Quelle: BFS – Statistik der Lernenden (SDL)
Stand: Februar 2022

Die obligatorische Schule dauert gemäss HarmoS-Konkordat elf Jahre. Sie wird unterteilt in die Primar- und Sekundarstufe I. Die Primarstufe, inklusive Kindergarten oder Eingangsstufe umfasst acht Jahre und die Sekundarstufe I drei Jahre. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf sind entweder in Regelklassen integriert, wo sie sonderpädagogische Unterstützung erhalten, oder sie besuchen Sonderschulen bzw. Sonderklassen (separativer Unterricht).
Nach einer stabilen Zeitspanne zwischen 2000/01 und 2005/06 sanken die Bestände in der obligatorischen Schule bis 2012/13 stetig und nahmen danach wieder zu. Diese Schwankungen sind in erster Linie auf die demografische Entwicklung der entsprechenden Altersklassen zurückzuführen.

Im Schuljahr 2020/21 machten die Kinder und Jugendlichen ausländischer Staatsangehörigkeit im gesamtschweizerischen Durchschnitt 27% aus. Es gibt jedoch grosse Unterschiede zwischen den Kantonen. Im Kanton Genf ist der Ausländeranteil am höchsten (43%), im Kanton Appenzell Innerrhoden am geringsten (knapp 8%).

Weiterführende Informationen

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Daten

Grundlagen und Erhebungen

In diesem Thema

Sonderpädagogik

Lernende mit einem sonderpädagogischen Bildungsbedarf, sonderpädagogisches Personal, Sonderschulen

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