Schulklassengrösse

Die Klassengrösse stellt ein fundamentaler Aspekt der Ausbildung dar, da sie zusammen mit anderen Faktoren, einen Einfluss auf die Grösse des Lehrkörpers ausübt. Die Klassengrösse ist eine der zentralen Rahmenbedingungen für den Unterricht. Kleinere Klassen ermöglichen dem Lehrpersonal, sich stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler zu konzentrieren und sich weniger mit Störungen des Unterrichts auseinandersetzen müssen. Ob sie einen Einfluss auf die Schülerleistungen hat, ist wissenschaftlich zwar umstritten, es gibt aber Hinweise darauf, dass sich kleinere Klassen auf bestimmte Schülergruppen, wie benachteiligte Schüler/innen, positiv auswirken können.

In der Schweiz, wird die Anzahl Schüler/innen pro Klasse für die obligatorische Schule durch die Kantone festgelegt. Die meisten definieren legal die minimale und maximale Klassengrösse oder geben Richtwerte vor. Diese Grösse hängt unter anderem von demographischen Faktoren, finanziellen Rahmenbedingungen und der Schul- und Unterrichtsorganisation ab

Dieser Indikator zeigt die mittlere Anzahl Schüler/innen pro Klasse in der obligatorischen Schule. Er informiert im Allgemeinen über die Funktionsweise des Bildungssystems und im Speziellen über das Unterrichts- und Lernumfeld der Kinder und Jugendlichen an der obligatorischen Schule. Er gibt auch Auskunft über die infrastrukturelle Mittel, die für die Ausbildung bereitgestellt werden.

Tabellen

Daten der Grafiken

Detaillierte Daten

Methodologie

Klassengrösse

Die Klassengrösse wird ermittelt, in dem die Anzahl eingeschriebener Schüler/innen durch die Anzahl Klassen an der obligatorischen Schule (Primarstufe 1-2, Primarstufe 3-8 und Sekundarstufe I) dividiert wird. Für die Schweiz beschränkt sich die Berechnung auf öffentliche Bildungsinstitutionen. Die Sonderpädagogik wird nicht berücksichtigt.

Andere Eigenschaften des Indikators

Die Beurteilung des Einflusses der Klassengrösse auf die Schülerleistungen ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht unumstritten. Von der Perspektive der Chancengleichheit aus betrachtet, wird aber ein positiver Effekt von kleinen Klassen auf die Leistung von spezifischen Schülergruppen erwartet. Schwache und benachteiligte Schüler/innen würden von einem Unterricht profitieren, der spezifisch auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.

Bruch der Zeitreihen

  • 1990-1998: Bildungsstufenübergreifende Klassen werden der Primarstufe zugeordnet.
  • Ab 1999: Bildungsstufenübergreifende Klassen werden der Bildungsstufe zugeteilt, auf welcher sich die Mehrheit der Lernenden befindet.          
  • 2010-2013: Die von einigen Kantonen gelieferten Angaben erlauben es nicht, die Daten nach Klassen auszuwerten. Für diese Schuljahre stehen daher keine Informationen zur Anzahl der Klassen und zu den Klassengrössen zur Verfügung.          

Aktualisierungsrythmus

Jährlich

Nächste Aktualisierung

Juni 2019

Definitionen

Quellen

Verwandte Indikatoren

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Kontakt

Bundesamt für Statisitk Sektion Bildungssystem
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/bildung-wissenschaft/bildungsindikatoren/bildungssystem-schweiz/ueberblick/lernumwelt/schulabteilungsgroesse.html