Gefühl der Bedrohung

Die nachstehenden Daten geben Auskunft darüber, in welchem Mass sich die Bevölkerung von den als "fremd" wahrgenommenen Bevölkerungsgruppen bedroht fühlt und in welchen Situationen dieses Gefühl der Bedrohung am stärksten ist.

In den drei beobachteten Situationen fühlt sich die Bevölkerung häufiger von Ausländerinnen und Ausländern als von Schweizerinnen und Schweizern bedroht. Bei politischen Konflikten ist das Gefühl der Bedrohung am stärksten.

Der Anteil der Bevölkerung, der sich allgemein bedroht fühlt, ist relativ niedrig, egal ob durch Ausländerinnen und Ausländer (12%) oder durch Schweizerinnen und Schweizer (4%). Der Anteil der Personen, die sich auf dem Arbeitsmarkt von Ausländerinnen und Ausländern bedroht fühlen, beträgt 16%, während der Anteil jener, die sich dort durch Schweizerinnen und Schweizer bedroht fühlen, bei 9% liegt. 63% fühlen sich durch die Konfliktaustragung von Ausländerinnen und Ausländern und 40% durch die Konfliktaustragung von Schweizerinnen und Schweizern bedroht.

Aufschlüsselung nach Nationalität

Schweizer Staatsangehörige fühlen sich deutlich stärker von Ausländerinnen und Ausländern bedroht als Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft (15% gegenüber 4%). Umgekehrt fühlen sich ausländische Staatsangehörige deutlich mehr von Schweizerinnen und Schweizern bedroht als Personen mit schweizerischer Staatsbürgerschaft (7% gegenüber 2%). Lediglich bei den Personen, die sich auf dem Arbeitsmarkt von Schweizer Staatsangehörigen bedroht fühlen, gibt es keinen Unterschied nach Nationalität.

Weiterführende Informationen

Tabellen

Quellen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Demografie und Migration
Espace de l'Europe 10

CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

Kontakt

https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/migration-integration/zusammenleben-schweiz/gefuehl-der-bedrohung.html