Zeitreihen

Von 1942 bis 1994 wurde die Lohnentwicklung anhand der Daten der sogenannten «Lohn- und Gehaltserhebung vom Oktober» berechnet. Seit 1994 erfolgt die Berechnung des Lohnindexes auf einer neuen Basis. Gemäss Verordnung vom 30. Juni 1993 (Stand am 13. Juli 2004) über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes bilden die Unfallmeldungen, die von der
Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) an das BFS übermittelt werden, die Grundlage für die Lohnentwicklungsstatistik. Dank dem am 1. Januar 1984 in Kraft getretenen Unfallversicherungsgesetz (UVG), das sämtliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Versicherungspflicht unterstellt, konnte die Statistik auf alle Arbeitnehmenden ausgeweitet werden.

Die Reallöhne, die den an die Teuerung angepassten Nominallöhnen entsprechen, waren bisher meist tiefer als die Nominallöhne. Ausnahmen bildeten die Jahre der negativen Inflation (2012 bis 2016 sowie 2009 und 2020), in denen die Kaufkraft der Löhne stark anstieg.


Lohnentwicklung nach Geschlecht

Der stärkere Anstieg des Nominallohnindexes bei den Frauen entspricht einem langfristigen Trend. Obwohl sich die tieferen Medianlöhne der Frauen den Medianlöhnen der Männer allmählich angleichen (um 23,7% tiefere Löhne im Jahr 1994 gegenüber 11,5% im Jahr 2018), bleibt die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern weiterhin bestehen (siehe Medienmitteilungen unten).

Weiterführende Informationen

Tabellen

Medienmitteilungen

Kontakt

Bundesamt für Statistik Sektion Löhne und Arbeitsbedingungen
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnentwicklung/zeitreihen.html