Überstunden

Als Überstunden werden die bezahlten und unbezahlten Arbeitsstunden betrachtet, die

  • zusätzlich zur Normalarbeitszeit geleistet und
  • nicht durch Freizeit oder – bei flexiblen Arbeitszeiten – durch eine spätere Reduktion der Arbeitszeit ausgeglichen werden.

Die Überstundenquote der Vollzeitarbeitnehmenden, d.h. die jährliche Dauer der Überstunden in Prozent der vertraglich festgelegten jährlichen Arbeitszeit, unterscheidet sich je nach Wirtschaftszweig: die drei ersten Plätze belegen die Branchen «Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen» (3,6%), «Kredit- und Versicherungsgewerbe» (3,4%) sowie «Information und Kommunikation» (2,9%). 2018 wurden die tiefsten Quoten in den Branchen «Öffentliche Verwaltung» (1,2%), «Verkehr und Lagerei» (1,2%), «Land- und Forstwirtschaft» (1,3%) sowie «Gesundheits- und Sozialwesen» (1,3%) registriert.

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Bundesamt für Statistik Sektion Arbeit und Erwerbsleben
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