Absenzen

Die Absenzen entsprechen dem Zeitraum, während dem eine Person normalerweise am Arbeitsplatz hätte sein müssen, es jedoch nicht war (wegen Krankheit, Unfall, Mutterschaftsurlaub, Militär- oder Zivildienst, Zivilschutz, Kurzarbeit, Arbeitskonflikt, aus persönlichen/familiären Gründen oder wegen schlechtem Wetter). Ferien- und Feiertage sowie Fehlzeiten infolge einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten gelten nicht als Absenzen.

Gesundheitsbedingte Absenzen (Krankheit oder Unfall) sind für den grössten Anteil des jährlichen Absenzenvolumens der Arbeitnehmenden verantwortlich, gefolgt von Absenzen aufgrund von Mutterschaftsurlaub sowie von Militär- oder Zivildienst.

Die Quote der gesundheitsbedingten Absenzen der Vollzeitarbeitnehmenden, d.h. die jährliche Dauer der gesundheitsbedingten Absenzen in Prozent der vertraglich festgelegten jährlichen Arbeitszeit, unterscheidet sich je nach Wirtschaftsabschnitt: 2017 verzeichnete das «Gastgewerbe» die tiefste Quote, während sie bei den «Immobilien, sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen» am höchsten ausfiel.

Die «Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft» ausgenommen, hängt die Quote stark vom Anforderungsniveau des ausgeübten Berufs ab: So ist sie bei den Vollzeitarbeitnehmenden in Berufen mit den höchsten Anforderungen am tiefsten, während sie bei den weniger gut qualifizierten Berufen am höchsten ausfällt.

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