Verpflichtung zur Qualität

Der Qualität wird in der öffentlichen Statistik seit jeher eine grosse Bedeutung beigemessen. Die Nutzer sollen den Ergebnissen der öffentlichen Statistik vertrauen können. Öffentliche Statistiken werden unabhängig von politischer Einflussnahme und unter Nutzung anerkannter wissenschaftlicher Methoden erstellt und sind ein elementarer Bestandteil jeder demokratischen Gesellschaftsordnung.

Auf internationaler und nationaler Ebene wurden deshalb grundlegende Prinzipien der öffentlichen Statistik erarbeitet. Die „Fundamental Principles of Official Statistics“ der UNO bilden die allgemeingültige Basis. Darauf aufbauend hat die EU den Verhaltenskodex für europäische Statistiken erarbeitet, welcher auch für die Schweiz Gültigkeit hat und sich namentlich an das Bundesamt für Statistik (BFS) sowie an weitere Statistikstellen richtet, die mit der Produktion und Diffusion europäischer Statistiken beauftragt sind. Unter Berücksichtigung dieses Verhaltenskodex verabschiedeten zudem das BFS und die Konferenz der regionalen statistischen Ämter der Schweiz (KORSTAT) die Charta der öffentlichen Statistik der Schweiz, die sich an alle Statistikstellen richtet, die öffentliche Statistiken produzieren und publizieren. Die auf internationaler und nationaler Ebene formulierten Prinzipien finden auch im Bundesstatistikgesetz von 1992 ihren Niederschlag.

Zur Sicherstellung der Umsetzung dieser Prinzipien kennt das BFS deshalb verschiedene Kontrollmechanismen für seine Prozesse und Produkte sowie auch die regelmäßige Evaluation und die kontinuierliche Verbesserung seiner Aufgaben. Das Qualitätsmanagementsystem des BFS berücksichtigt ebenfalls das Management der Prozesse und die Analyse von Risiken. Dieser Ansatz ermöglicht dem BFS, einen besseren Überblick über seine Stärken aber auch über sein Verbesserungspotential zu gewinnen.
 

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Bundesamt für Statistik Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz

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