11.06.2024 - Neue statistische Informationen

Gleichstellung von Frau und Mann

Das Bildungsniveau ist seit dem Jahr 2000 erheblich gestiegen, jenes der Frauen stärker als das der Männer. Bei den 25- bis 34-Jährigen haben nun mehr Frauen als Männer einen Abschluss der Tertiärstufe: 53% bzw. 50%. Junge Frauen sind jedoch in Berufsausbildungen und Studiengängen des technischen Bereichs und junge Männer in Ausbildungsgängen des Gesundheits- und Sozialwesens deutlich untervertreten. Im Jahr 2022 waren zum Beispiel 15% der Lernenden im Ausbildungsfeld Krankenpflege und Geburtshilfe männlich und im Bereich Elektrizität und Energie waren 3% weiblich.

Die meisten Frauen und Männer brauchen täglich Internet (90% bzw. 93%), dennoch haben weniger Frauen als Männer fortgeschrittene digitale Kompetenzen. Einstellungen einer Software, einer App oder eines Geräts können 40% der Frauen und 51% der Männer ändern.

Nach einem eher egalitären Erwerbsmodell lebt eine Minderheit der Paare mit Kindern unter 13 Jahren: in 14% der Fälle sind beide, Partner und Partnerin, Vollzeit erwerbstätig und in 9% beide Teilzeit. Diesbezüglich zeigt sich auch eine Diskrepanz zwischen Idealvorstellung und Realität. Bei knapp der Hälfte der Paare mit Kindern unter 4 Jahren ist das Modell der beiden Teilzeit erwerbstätigen Eltern die Idealvorstellung, in der Realität teilen sich aber nur 13% der Paare die Erwerbsarbeit nach diesem Modell auf.

Dies sind einige Einblicke in die neue Webpublikation des Bundesamts für Statistik zum Stand der Gleichstellung von Frau und Mann in der Schweiz.

Thema Wirtschaftliche und soziale Situation der Bevölkerung

Zugeordnete Dokumente



https://www.bfs.admin.ch/content/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.gnpdetail.2024-0553.html