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Statistik Schweiz

Erhebungen, Quellen – Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE)Steckbrief

Kurzbeschreibung Die LSE basiert auf einem alle zwei Jahre im Oktober an die Unternehmen verschickten Fragebogen. Sie erlaubt eine regelmässige Beschreibung der Lohnstruktur in allen Branchen des sekundären und tertiären Sektors sowie in der Forstwirtschaft anhand von repräsentativen Daten. Sie erfasst nicht nur die Branche und die Grösse des fraglichen Unternehmens, sondern auch die einzelnen Merkmale der Arbeitnehmenden und der Arbeitsplätze. Hinzu kommen Informationen über die Ausbildung und die berufliche Situation der Beschäftigten, über das Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes sowie über die Art der Tätigkeit des Unternehmens.
Zuständige Institution Bundesamt für Statistik
Zuständige Stelle Löhne und Arbeitsbedingungen
Zuständige Person / Information Information LOHN, 032 713 64 29, lohn@bfs.admin.ch
Durchgeführt durch Bundesamt für Statistik (BFS)
Gesetzliche Grundlagen Verordnung über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes vom 30. Juni 1993 (RS 431.012.1)
Art der Erhebung/Statistik Schriftliche Stichprobenerhebung bei rund 49'000 privaten und öffentlichen Unternehmen bzw. Verwaltungen mit insgesamt rund 1,9 Millionen Arbeitnehmenden. Die Teilnahme an der Erhebung ist obligatorisch.
Gesamtheit und Einheit Beschäftigte des 2. und 3. Sektors (+ Forstwirtschaft) gemäss Inlandkonzept. Seit Beginn (1994) werden die Lohnangaben der Bundesverwaltung und ihrer Betriebe ebenfalls erhoben. Seit 1998 liegen auch Lohnangaben über die kantonale öffentliche Verwaltung vor und seit 2006 die Löhne in den Gemeinden. Folgende Arbeitnehmendenkategorien werden nicht berücksichtigt: Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten, Heimarbeitende, ausschliesslich auf Provisionsbasis Entlöhnte, Personen, deren berufliche Aktivitäten grösstenteils im Ausland stattfinden, all jene, deren Lohn im Verhältnis zu ihrem Beschäftigungsgrad reduziert ist (z. B. SUVA, IV etc.), und Arbeitnehmende von Unternehmen mit weniger als 3 Angestellten.
Erfasste Merkmale standardisierter Bruttomonatslohn:
  • Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes x Geschlecht x NOGA-Wirtschaftsabteilungen / Grösse des Unternehmens / Arbeitsbereich / Altersgruppen / Dienstjahre / Bewilligung / Grossregionen
  • Stellung im Beruf x Geschlecht x Bildungsstand
Nettomonatslohn (nicht standardisiert):
  • Beschäftigungsgrad x Geschlecht x Lohnklasse in Franken (in 1000 Fr.-Abstufungen) / Quantile (in 10%-Abstufungen)
  • gefordertes Qualifikationsniveau x Beschäftigungsgrad x Geschlecht x Lohnklasse in Franken (in 1000 Fr.-Abstufungen) / Quantile (in 10%-Abstufungen)
x = verknüpft mit
Regionalisierungsgrad Schweiz, Grossregionen
Referenzperiode Oktober
Zeitpunkt Durchführung Oktober bis Juni
Periodizität alle 2 Jahre
Verfügbar seit 1994
Publikation der Ergebnisse Die Ergebnisse werden in der Regel 12 Monate nach Beginn der Erhebung publiziert.
Qualität der statistischen Informationen Die Erhebung basiert auf einem zweistufigen Stichprobenverfahren mit den Unternehmen und den Arbeitnehmenden als Ebenen. Auswahlgrundlage für die Unternehmen ist das Betriebs-und Unternehmensregister. Die Unternehmen werden in 3 Grössenklassen eingeteilt: weniger als 20 Arbeitnehmende, 20 bis 49, 50 und mehr. Die Ziehungsquoten werden so berechnet, dass die erwartete Streuung in jeder Schicht unter 5% bleibt. Die Nettoantwortquote erreichte im Jahr 2010 85%.
Letztes Update 28.11.2011
Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2010
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