Neuchâtel, 11.05.2012 (BFS) – Der Bundesrat hat das Bundesamt für Statistik (BFS) beauftragt, ergänzende Indikatoren zum Bruttoinlandprodukt (BIP) zu erarbeiten. Dies, weil das BIP allein die Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt nicht umfassend abbildet. Das BFS setzt diesen Auftrag in zwei Phasen um. In der ersten Phase – dessen Resultat das BFS heute vorstellt – wurden bestehende statistische Informationen in einen gesamtgesellschaftlichen bzw. –wirtschaftlichen Kontext gestellt. Diese erste grobe Zusammenstellung macht deutlich, dass die Schweiz hinsichtlich der sozialen, ökonomischen und ökologischen Leistungsfähigkeit insgesamt gut abschneidet. Das BFS wird anschliessend das Indikatorenset und die Resultate weitervertiefen und -konsolidieren.
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Neuchâtel, 15.12.2011 (BFS) - Die Existenz eines Kindes oder mehrer Kinder sowie ein niedriger Bildungsstand belasten die finanzielle Situation der Privathaushalte. Gemäss der Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamtes für Statistik (BFS) verfügte 2010 ein Viertel der Personen, die in einem Haushalt mit Kind(ern) leben, nicht über die finanziellen Reserven, eine unerwartete Ausgabe von 2000 Franken zu tätigen.
Neuchâtel, 02.12.2011 (BFS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2011 veröffentlicht das Bundesamt für Statistik (BFS) neue Ergebnisse zum Thema Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Menschen mit Behinderungen sind mit ihrer Lebenssituation weniger zufrieden als Menschen ohne Behinderungen. Der Unterschied macht sich vor allem beim Gesundheitszustand, bei der finanziellen Situation, den Freizeitaktivitäten und beim normalen Alltagsleben bemerkbar. Je stärker der Grad der Behinderung, desto grösser sind die Unterschiede zwischen den Menschen mit und ohne Behinderungen. Diese Feststellung trifft nicht nur auf die Zufriedenheit, sondern auf die meisten untersuchten Lebensbedingungen zu.
Neuchâtel, 15.11.2011 (BFS) - Im Jahr 2009 betrug gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) das mittlere verfügbare Einkommen der Privathaushalte der Schweiz 6650 Franken pro Monat. Vom verfügbaren Einkommen wird ein grosser Teil für den Konsum eingesetzt: Mit 1495 Franken bildeten die Ausgaben für Wohnen und Energie den wichtigsten Posten im Haushaltsbudget. Für Nahrungsmittel und Getränke sowie für Mahlzeiten in Gaststätten gaben die Haushalte rund 1185 Franken pro Monat oder knapp 13 Prozent des Haushaltsbudgets aus. Nach allen Ausgaben blieben den Haushalten im Durchschnitt 1160 Franken pro Monat zum Sparen übrig.
Neuchâtel, 13.12.2010 (BFS) - Die Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC, Statistics on Income and Living Conditions) ermöglicht es, zum ersten Mal in der Schweiz die Lebensbedingungen auf breiter Basis zu untersuchen, indem Informationen über das Wohlbefinden und die Einkommensverteilung kombiniert werden. Im Jahr 2009 waren drei von vier Personen nach eigenen Aussagen mit ihrem Leben sehr zufrieden. Demgegenüber waren 6,7 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz von starker materieller Entbehrung betroffen. Die Armutsgefährdung hängt von der berücksichtigten Armutsgefährdungsschwelle ab: Mit der Schwelle der Europäischen Union beträgt die Armutsgefährdungsquote in der Schweiz 14,6 Prozent, während es mit jener der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 8,0 Prozent sind.
Neuchâtel, 04.11.2010 (BFS) - Eine Berechnung der Working-Poor-Quoten durch das Bundesamt für Statistik (BFS) für die Jahre 2007 und 2008 zeigt einen Rückgang von 4,8 auf 3,8 Prozent in diesem Zeitraum. Diese Entwicklung kann durch das positive Wirtschaftswachstum und die starke Abnahme der Arbeitslosenzahlen in den Jahren 2006 bis 2008 erklärt werden. Die provisorischen Ergebnisse basieren auf einer verbesserten Datengrundlage. Aus diesem Grund sind die aktualisierten Quoten mit jenen früherer Jahre nicht vergleichbar.
Neuchâtel, 23.08.2010 (BFS) - Mit der Publikation der Ergebnisse der Haushaltsbudgeterhebung (HABE) 2008 wurde erstmals seit der Revision dieser Erhebung im Jahr 2006 eine vertiefte Ana-lyse des Budgets der Schweizer Privathaushalte möglich. Heute können drei Erhebungsjahre (2006, 2007 und 2008) zusammengefasst werden, womit die Stichprobe ausreichend gross wird, um die Budgetstruktur verschiedener Bevölkerungsgruppen im Detail zu untersuchen. Diese Analyse zeigt deutliche Unterschiede je nach familiärer Situation und Alter. So steigen beispielsweise die Verkehrsausgaben der Familienhaushalte mit zunehmendem Alter der Referenzperson, während sie bei Einpersonenhaushalten und Paaren ohne Kinder sinken.
Neuchâtel, 27.11.2009 (BFS) - Weniger als 1 Prozent der Bevölkerung können ohne Hilfe nicht gehen, während sich 26 Prozent bei Tätigkeiten des normalen Alltagsleben (etwas oder stark) eingeschränkt fühlen. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen, am 3. Dezember, wird das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Porträt-Serie von Personen publizieren, die zuhause leben und die nach verschiedenen Definitionen als behindert gelten. Ältere Leute, aber auch Frauen, sind häufiger betroffen.
Arbeiten, ohne Geld dafür zu verdienen? Für viele Einwohnerinnen und Einwohner von Zürich ist dies völlig normal. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit freiwillig. Gemäss einer Studie ist knapp ein Drittel der Befragten in der Freiwilligenarbeit tätig. Männer sind dabei häufiger in Organisationen und Vereinen aktiv, Frauen setzen sich eher im informellen Bereich ein.
Neuchâtel, 03.09.2009 (BFS) - Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden unter anderem in der Arbeitsteilung zwischen Partner und Partnerin gesucht und zeigen sich anschaulich an den Erwerbsmodellen in Paarhaushalten. Die Schweiz, Österreich, Deutschland, die Niederlande und Belgien zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Paarhaushalten aus, in denen der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet und einen relativ tiefen Anteil mit zwei Vollzeit erwerbstätigen Partnern. Die Lebenssituation von Paaren verändert sich grundlegend sobald Kinder im Haushalt leben. Dies sind einige Ergebnisse einer vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierten Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Schweiz und weiteren europäischen Ländern.
Neuchâtel, 13.07.2009 (BFS) - Im Jahr 2007 gaben die Privathaushalte in der Schweiz durchschnittlich 5430 Franken pro Monat für den Konsum aus. Dies entspricht einer Zunahme um rund 240 Franken im Vergleich zum Vorjahr. Ein Ausgabenplus gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere in den Bereichen Wohnen, Wohnungseinrichtungen, Reisen, Unterhaltung und Freizeit festzustellen. Den Mehrausgaben standen auch Mehreinnahmen gegenüber. Diese basierten insbesondere auf einem Zuwachs der Arbeitseinkommen. Dies zeigen die Ergebnisse der Haushaltsbudgeterhebung 2007 des Bundesamts für Statistik (BFS).
Obwohl der Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit seit dem 14. Juni 1981 in der Bundesverfassung verankert ist, ist in der Schweiz die Lohngleichheit von Frau und Mann noch lange nicht erreicht. Eine vom Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und vom Bundesamt für Statistik (BFS) gemeinsam herausgegebene Broschüre informiert in kompakter Form über die aktuelle Situation, zeigt Fortschritte und noch vorhandene Lohndiskriminierungen auf.
Das Statistische Jahrbuch der Stadt Zürich ist soeben erschienen. Bewährt und begehrt, ist es ein wichtiges Aarbeitsmittel für die einen oder aber ein schöner, zum Verweilen einladender Schmökerband für die anderen. Das Buch bietet mit seinen 544 Seiten die umfassendsten statistischen Informationen über die Stadt Zürich und seine Wohnquartiere
Neuchâtel, 07.04.2009 (BFS) - Die Sozialhilfe- und Armutsstatistik liefern umfassende Informationen über das Ausmass und die Struktur der Haushalte in prekären finanziellen Verhältnissen. Die beiden Statistiken beziehen sich auf ähnliche, aber nicht identische gesellschaftliche Phänomene. Die Risikogruppen gleichen sich, Niveau und Ausmass sind aber verschieden. Im betrachteten Zeitraum (1990-2006) fällt auf, dass die Sozialhilfequote tendenziell zunimmt, während die Armutsquote Schwankungen unterworfen ist. Sowohl die Sozialhilfe- als auch die Armutsquoten hängen direkt vom Verlauf der Arbeitslosigkeit ab und - mit zeitlicher Verzögerung - letztendlich von der wirtschaftlichen Entwicklung. Dies zeigen die Ergebnisse einer vertieften Analyse des Bundesamtes für Statistik BFS mit den Daten der Sozialhilfe- und Armutsstatistik.
Neuchâtel, 01.12.2008 (BFS) - Am 3. Dezember 2008 wird das Bundesamt für Statistik (BFS) anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung einen ersten Indikatorensatz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen publizieren. Damit publiziert das BFS zum ersten Mal Informationen zu diesem Thema. Behinderte Menschen nehmen zwar relativ intensiv am Arbeitsmarkt teil, liegen aber trotzdem deutlich hinter der übrigen Bevölkerung zurück (64% gegenüber 84%). Sie sind darüber hinaus stärker besorgt, arbeitslos zu werden. Gesamthaft leben in der Schweiz rund eine Million Personen mit Gesundheitsproblemen, die sie mehr oder weniger stark einschränken.
Neuchâtel, 01.12.2008 (BFS) - Zum Internationalen Tag der Freiwilligen vom 5. Dezember 2008 publiziert das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Kurzfassung der aktuellsten verfügbaren Eckdaten für die Schweiz. Ein Vergleich zwischen 1997 und 2007 zeigt einen Rückgang der freiwillig Tätigen in der Schweizer Wohnbevölkerung; strukturell hat sich hingegen kaum etwas verändert. Das freiwillige Engagement für Vereine und Organisationen ging von 27% auf 24% zurück; dasjenige für unbezahlte Hilfeleistungen im privaten Umfeld von 23% auf 21%. Dabei bestehen grosse Unterschiede zwischen den Sprachregionen und den Kantonen.
Neuchâtel, 03.11.2008 (BFS) - Fortschritte bezüglich zunehmender Gleichstellung von Frau und Mann in den letzten beiden Jahrzehnten lassen sich in verschiedenen Bereichen nachzeichnen: Viel mehr Frauen als früher sind erwerbstätig, ihr Bildungsstand gleicht sich immer mehr demjenigen der Männer an und sie haben in vielen politischen Gremien Einzug gehalten. Diese Ergebnisse sind in der vom Bundesamt für Statistik (BFS) und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) gemeinsam herausgegebenen Broschüre enthalten, welche zum Anlass des 20. Jubiläums des EBG veröffentlicht wird.
Neuchâtel, 24.06.2008 (BFS) - Die Haushaltsbudgeterhebung wurde 2006 einer Revision unterzogen. Die Erhebung wurde mit dem Ziel revidiert, die Qualität zu steigern und die Erhebungsinstrumente zu modernisieren und zu verbessern. Gleichzeitig wurden wichtige Kennziffern neuen internationalen Definitionen angepasst. Im Jahr 2006 betrug das mit der neuen Definition errechnete verfügbare durchschnittliche Monatseinkommen 5970 Franken. Neu ist es auch möglich, den Sparbetrag zu schätzen. Den Haushalten blieben nach allen Ausgaben im Durchschnitt 560 Franken zum Sparen übrig.
Neuchâtel, 12.02.2008 (BFS) - 2006 betrug die Armutsquote der 20 bis 59-Jährigen 9 Prozent; im Jahr 2000 9,1 Prozent. Diese Stabilität lässt sich teilweise mit der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen erklären. Die Working-Poor-Quote lag 2006 mit 4,5 Prozent leicht tiefer als 2000. In vielen Fällen liegt das Haushaltseinkommen mehrere Hundert Franken unter der Armutsgrenze.
Neuchâtel, 11.01.2008 (BFS) - Der Bericht des Bundesamts für Statistik (BFS) zur Gleichstellung von Frau und Mann im internationalen Vergleich zeigt für die Schweiz ein gemischtes Bild. Die in der Schweiz relativ hohe Erwerbsquote der Frauen ist unter anderem auf einen hohen Anteil an Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen. Eine weitere Besonderheit in der Schweiz ist der vorübergehende Rückgang der Erwerbsquote bei den Frauen in der Phase der Familiengründung. Dieser Knick ist in anderen Ländern weniger deutlich erkennbar. Obwohl noch in der Minderheit, ist im Bereich der Bildung die klare Zunahme des Anteils an Professorinnen hervorzuheben. Der Anteil der Frauen im Schweizer Parlament ist verglichen mit anderen Ländern hoch.
In dieser zweiten Medienmitteilung der Statistikdienste der Stadt Bern zur Bevölkerungsbefragung 2007 werden die Resultate aus dem allgemeinen Teil präsentiert. Dabei sind die positiven Punkte und Probleme in Bern ebenso von Belang wie die Haltung der Bevölkerung zu bestimmten Lebensbedingungen und Einrichtungen sowie zum finanziellen Verhalten der Stadt. Insgesamt wurden 998 in der Stadt Bern wohnhafte Personen befragt, was gemäss geltenden statistischen Methoden für die gesamte Bevölkerung repräsentative Resultate gewährleistet.
Neuchâtel, 13.09.2007 (BFS) - Mangelnde Bildung und fehlende Erwerbstätigkeit sind die hauptsächlichen Risikomerkmale junger Erwachsener in der Sozialhilfe. Bei Frauen in allen Altersgruppen führen hauptsächlich prekäre Arbeitsmarktintegration, Scheidung und die Verantwortung für die Kinderbetreuung als Alleinerziehende zu einem Sozialhilfebezug.
Im Juli 2007 wurde die neunte Bevölkerungsbefragung der Stadt Bern durch das Befragungsinstitut LINK abgeschlossen. Neben dem Kernteil von Fragen, der seit 1995 weitgehend unverändert blieb und einen längerfristigen Vergleich ermöglicht, bildete - wie 1999 und 2003 - das Thema Lebensqualität den Schwerpunkt.
Neuchâtel, 16.08.2007 (BFS) - Das gesamte Einkommen der privaten Haushalte in der Schweiz betrug im Jahr 2004 insgesamt 440 Mrd. CHF. Das grösste Wachstum aller Einkommensarten hat das Transfereinkommen (z.B. Renteneinkommen) erfahren, seit 1990 hat es real um durchschnittlich 3,8 Prozent pro Jahr zugenommen. Sein Anteil vergrösserte sich dadurch von 18 Prozent im Jahre 1990 auf 27 Prozent im Jahre 2004. Wichtigste Einkommensquelle bleibt aber das Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit mit einem Anteil von 60 Prozent im Jahre 2004 (1990: 63 Prozent). Die Einkommensverteilung hat sich in den Jahren 1998 bis 2004 nicht wesentlich verändert. Die Haushalte im obersten Einkommensviertel weisen ein rund drei- bis viermal höheres Einkommen auf als die Haushalte im untersten Einkommensviertel. Dies sind die wichtigsten Resultate einer neuen Studie des Bundesamtes für Statistik über Zusammensetzung und Verteilung der Einkommen der privaten Haushalte.
Neuchâtel, 21.05.2007 (BFS) - Im Jahr 2005 betrug das verfügbare Haushaltseinkommen rund 6500 Franken pro Monat. Dies entspricht einer Zunahme von 250 Franken im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist umso bemerkenswerter, als gleichzeitig die obligatorischen Ausgaben gestiegen sind. Eine Zunahme ist ebenfalls bei den Konsumausgaben erkennbar. Bei gewissen Ausgaben wie bei den Treibstoffen führte eine starke Preissteigerung zu Mehrausgaben für das Haushaltsbudget ohne wesentlichen Mehrkonsum, während in anderen Bereichen wie in der Kommunikation eine effektive Konsumausweitung festgestellt wurde.